Anne Gonschorek, Kapstadt 11.08.2015 / Ausland

Südafrikas Bauern weichen der Gewalt

Überfälle und Morde auf Farmen gefährden auf Dauer die Versorgung mit Nahrungsmitteln

In Südafrika sind in diesem Jahr bereits über 100 Bauernhöfe überfallen worden. Dabei kamen fast 30 Menschen ums Leben. Die Landwirtschaft gehört damit zu den gefährlichsten Branchen des Landes.

»Sie griffen ihn brutal an, fesselten seine Hände auf dem Rücken und ließen ihn 700 bis 800 Meter vom Bauernhaus entfernt auf dem Feld liegen«, heißt es im Polizeibericht. Erst am nächsten Morgen suchte ein Nachbar den 77-jährigen Hein Smith, nachdem dieser nicht auf einen Telefonanruf geantwortet hatte. Der allein in Free State lebende Bauer starb kurz nach der Ankunft im Krankenhaus.

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