Martin Koch 15.08.2015 / Wochennd

Aus dem Labor der Natur

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernd wirken. Warum das so ist, wird in der Forschung bis heute kontrovers diskutiert

Wenn es um eine gesunde Ernährung geht, ist zumeist von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen die Rede. Eher selten fällt in diesem Zusammenhang ein anderes, etwas schwer auszusprechendes Wort: Flavonoide. Diese chemischen Verbindungen gehören zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, die anders als die primären Pflanzenstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) weder dem Zellaufbau noch der Energieversorgung dienen. Sie bieten Pflanzen jedoch ökologische Vorteile, indem sie ihnen beispielsweise Duft und Farbe verleihen oder sie vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Sekundäre Pflanzenstoffe bzw. Flavonoide finden sich daher in geringen Mengen in allen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Gleichwohl gibt es auch hier Unterschiede. Äpfel, Tomaten und Orangen gelten als vergleichsweise reich an Flavonoiden. Das trifft ebenso auf Zwiebeln, Soja, Buchweizen und Grünkohl zu.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: