René Heilig 19.08.2015 / Inland

Verfassungsschutz hat die AfD im Haus

Sachsens Geheimdienst und sein Extremismusexperte

Ein Rechtsaußenmann der Alternative für Deutschland (AfD) ist beim Verfassungsschutz verantwortlich für Extremismusanalysen? In Sachsen scheint das kein Problem zu sein.

Wenn Sachsens oberster Verfassungsschützer Gordian Meyer-Plath, - der sich bei Ermittlungen zum NSU-Umfeld den Spitznamen V-Mann-Fahrer erworben hat - etwas über die Entwicklung der AfD erfahren möchte, dann muss er das Dienstgebäude nicht verlassen. Denn zu seinen Untergebenen gehört offenbar ein Mann namens Hendrik Seidel. Der ist sogar Vize-Kreisvorsitzender der AfD in Mittelsachsen. In seiner Kandidatur für den Landtag 2014 hatte er sich nicht nur als Opfer des DDR-Regimes zu erkennen gegeben, sondern auch auf seine Tätigkeit als »Verwaltungsbeamter« (mit »Aufstiegsstudium an der Fachhochschule des Bundes in Brühl«) verwiesen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: