Der ewige Stellvertreter

Berlins neuer Integrationsbeauftragter stellt seinen ehrgeizigen Plan für die Zukunft vor

Vier Monate hat sich die Senatsverwaltung für Integration Zeit gelassen, um einen Integrationsbeauftragten zu präsentieren, der aus dem eigenen Haus kommt.

Dieses Mal wollte die Senatsverwaltung für Integration alles richtig machen und hat sich dafür lange Zeit gelassen. Geklappt hat die Besetzung des vakanten Postens des Berliner Integrationsbeauftragen auf den ersten Blick dann nur so mittel. Mit einem anonymisierten Bewerbungsverfahren sollte unter den 60 Bewerbern absolute Chancengleichheit herrschen. Zum ersten Mal hatte die Senatsverwaltung einen derart wichtigen Posten so besetzen wollen. Keine Namen, keine Geburtsdaten, kein Geschlecht. Und nun ist es Andreas Germershausen geworden, einer, den man auch auf Zuruf hätte ernennen können, denn er arbeitet seit 14 Jahren in der Verwaltung der Integrationsbeauftragten. War zuvor Stellvertreter seiner Vorgängerin Monika Lüke, die Ende Mai aus dem Amt zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit nach Asien gewechselt war. Barbara John, eine, die das Amt wie kaum jemand nach ihr geprägt hat, stellte Germershausen im Jahr 2001 ein.

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