Fabian Lambeck 22.09.2015 / Inland

Flüchtlingskrise setzt Tafeln unter Druck

Ehrenamtliche Helfer müssen 150 000 Menschen zusätzlich mit Lebensmitteln versorgen

Die Tafeln versorgen auch Geflüchtete und geraten dabei zunehmend an ihre Grenzen. Die Bundesregierung verweigert die Kooperation und muss peinliche Wissenslücken einräumen.

Die zunehmende Zahl an Flüchtlingen macht auch den Tafeln zu schaffen. »Wir haben derzeit etwa 150 000 Geflüchtete, die wir versorgen - und die Tendenz ist steigend«, so die Sprecherin des Bundesverbandes Deutsche Tafeln, Stefanie Bresgott, gegenüber »nd«. Sollten noch mehr Flüchtlinge kommen, »dann wird es schwer, unsere Dienste aufrecht zu erhalten«, warnt Bresgott. »Überall, wo eine Asylbewerberunterkunft eröffnet, bekommen das auch die eherenamtlichen Helfer in den Ausgabestellen zu spüren«. Insbesondere in Bayern, wo viele Geflüchtete ankommen, sei die Situation bereits schwierig, unterstreicht Bresgott. Seit Monaten fordert der Verband von Bund und Ländern, in die Planungen zur Flüchtlingsversorgung mit einbezogen zu werden. »Eine bessere Vernetzung und Koordinierung der verschiedenen Hilfsangebote« sei dringend notwendig, so Jochen Brühl, der Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Tafeln. Doch passiert sei bislang nichts, beklagt der Verband.

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