Sebastian Bähr 02.10.2015 / Berlin / Brandenburg

Die Rechten aus dem öffentlichen Raum drängen

Weißenseer Bündnis wird gemeinsam mit Anwohnern gegen rassistische Umtriebe im Kiez aktiv

Antifaschistisches Engagement mal anders: Mit einem »öffentlichen Wohnzimmer« wollten Aktivisten Anwohner für Rassismus sensibilisieren und zum Handeln ermutigen. Die Notwendigkeit dafür sehen viele.

In der Sulzfelder Straße in Weißensee bauten Anfang dieser Woche rund 20 Aktivisten ein Wohnzimmer auf. In die öffentliche Stube lud ein Bündnis aus Vereinen und Einzelpersonen, um mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Anlass sind vermehrte rechte Übergriffe im Weißenseer Kiez. Veranstaltet wurde das »öffentliche Wohnzimmer« von der Initiative vosifa, dem Jugendzentrum Bunte Kuh, der antifaschistischen Gruppe NEA, Mitgestalter e.V., der Tanzwerkstatt NoLimit, dem Mitmachzirkus aus dem Jugendzentrum Hof23, dem Bildungsverein Kreuzpfuhl und der Fach- und Netzwerk-stelle moskito.

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