Oliver Eberhardt 13.10.2015 / Ausland

Gefangen in einer neuen Spirale der Gewalt

Serie von Messerattacken gegen Israelis reißt nicht ab / Auch Palästinenser Opfer von Überfällen

Israel und Palästina kommen nicht zur Ruhe. In Jerusalem gab es am Montag erneut zwei Messerattacken auf Israelis. Attentate und Ausschreitungen forderten in diesem Monat mindestens 23 Todesopfer.

Am Montagmittag ist die Jerusalemer Altstadt nahezu verweist. Am Damaskus-Tor, dem größten Eingang zu dem nur einen Quadratkilometer großen Gebiet, warten ein paar Händler auf Kunden; einige Touristen streben auf die vielen Sehenswürdigkeiten zu. Immer wieder sehen die Passanten dabei über die Schulter, schauen, ob ihnen jemand verdächtig erscheint, zu nahe kommt. Denn immer wieder wurden in den vergangenen Tagen Menschen mit Messern angegriffen - zum Ziel wird jeder, der Israeli sein könnte. Von Seitengassen aus wachen Polizisten über das Treiben. Hunderte Sicherheitskräfte wurden mittlerweile hierher verlegt. Der Staat Israel zeigt Präsenz. Und ist dennoch machtlos. »Wir können nicht jeden einzelnen kontrollieren«, sagt ein Polizist. Zumal auch in dieser neuen Welle der Gewalt alles zur Waffe umfunktioniert wird, vom Messer über den Schraubenzieher bis hin zum Bagger.

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