Verkaufen sie jetzt!

Immobilienfirma will Anwohnern der neuen Registrierungsstelle in der Bundesallee Wohnungen abkaufen / Absender entschuldigt sich

In einem Brief bietet ein Unternehmen Wohungseigentümern den Kauf ihrer Wohnungen an: Nachbarn der Bundesallee 171 in Berlin, jenem Gebäude, indem die neue Registrierungsstelle für Geflüchtete untergebracht ist, werden vor einem Wertverlust ihres Besitzes gewarnt.

An »die Nachbarn der zukünftigen zentralen Anlaufstelle für Asylsuchende in der Bundesallee 171« ist der Brief des Immobilienunternehmens »Stadt & Raum« gerichtet. Das Immobilienbüro wendet sich an Besitzer von Eigentumswohnungen und rät: »Verkaufen Sie JETZT und zwar sofort.« Weil in der vergangene Woche eröffneten Registrierungsstelle »tausende Flüchtlinge« untergebracht werden sollen, warnt »Stadt & Raum« vor sinkenden Immobilienpreisen und bietet an, Wohnungen zum vollen Preis zu kaufen. »Als neutrale Beobachter des Marktes (...) wissen wir einfach, dass sich die Wohnungspreise in der Nachbarschaft solcher Großeinrichtungen im Nu halbieren«, heißt es in dem Brief weiter, der bei Anwohnern in Wilmersdorf aufgetaucht war. Unterzeichnet wurde das auf den 12. Oktober datierte Papier von Uwe Fenner, »Assessor jur.«, laut Firmenwebsite auch Unternehmenspartner.

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