Hans-Gerd Öfinger, Fulda 11.11.2015 / Wirtschaft und Umwelt

Widerstand gegen Konzernumbau und Kahlschlag

EVG fordert Notbremse für zunehmende Prekarisierung der Arbeit im Bahnbereich

Nach zwei Jahrzehnten Liberalisierung verschärfen sich die betrieblichen Konflikte bei der Deutschen Bahn. Das wurde beim »Kleinen Gewerkschaftstag« der EVG in Fulda deutlich.

Ob im Güter- und Nahverkehr oder bei anderen Dienstleistungen: Sorgen bereiten den Gewerkschaftern der Eisenbahngewerkschaft EVG die Pläne der Deutschen Bahn (DB), in großem Umfang Leistungen an neu gegründete Billigtöchter und externe Firmen zu vergeben. Damit würden faktisch die Kernbelegschaften mit ihren relativ sicheren Arbeitsbedingungen angegriffen. In der Gütersparte droht zudem ein weiterer Rückzug aus der Fläche, was komplette Bundesländer wie Brandenburg weitgehend vom Schienengüterverkehr abhängen würde. »Wir werden uns massiv gegen die Ausweitung von Werkverträgen, Subunternehmerleistungen oder Leiharbeit wehren«, kündigte EVG-Chef Alexander Kirchner, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns ist, in seiner Grundsatzrede auf dem »Kleinen Gewerkschaftstags« am Dienstag in Fulda an. »Einer Absenkung von bestehenden Tarif- und Sozialleistungen werden wir nicht zustimmen«, so Kirchner.

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