Josephine Schulz 18.11.2015 / Bewegung

Alles in einen Topf

In der Finanzkooperative wird Einkommen solidarisch umverteilt - nur Erbschaften sind noch nicht kollektiviert

»Ein cooles Konzept, aber ich könnte das nicht.« Diesen Satz hören Michael und die sechs anderen Mitglieder der Finanzkooperative immer wieder. Bei Bankangestellten sorgt ihr gemeinsames Konto mit den sieben EC-Karten für Verwirrung, bei Arbeitgebern und Krankenkassen erst recht. Die Idee ist eigentlich ganz simpel - jedenfalls in der Theorie. Alle Mitglieder werfen ihre Einkommen in einen Topf, jeder so viel wie er hat, der eine mehr, die andere weniger. Wie in der klassischen Kleinfamilie, nur eben ohne die Kleinfamilie. Das Geld gehört der Gruppe, aber jeder tätigt seine ganz individuellen Ausgaben davon - Miete, Essen, Kino oder Fahrkarten. Größere Wünsche, ein Computer zum Beispiel, oder ein Urlaub, werden in der Gruppe diskutiert. Und das funktioniert, seit mittlerweile 17 Jahren.

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