Neiddebatte auf dem Rücken der Rentner

Ostdeutsche sind bei den Altersbezügen nicht bevorteilt - dafür aber bei den Löhnen weiter deutlich benachteiligt

Laut einer Studie des Sozialbeirates bekommen ostdeutsche Rentner mehr Geld als westdeutsche. Das stimmt nur auf dem Papier.

»Ost-Rente viel zu hoch!«, tönte es am Dienstag von der Titelseite eines großen Boulevardblattes. Vor einer Woche hatte der Sozialbeirat der Bundesregierung sein Gutachten zum aktuellen Rentenbericht veröffentlicht - und damit die Steilvorlage für eine Neiddebatte geliefert. Laut dem jährlichen Bericht des Beratergremiums erwerben ostdeutsche Rentenversicherte »derzeit bei gleich hohem Entgelt um 8,5 Prozent höhere Rentenansprüche als die westdeutschen Versicherten«. Das liege an der rentenrechtlichen Höherwertung der ostdeutschen Löhne, die die deutlich niedrigeren Arbeitsentgelte in den neuen Bundesländern ausgleichen soll, sowie an der unterschiedlichen Höhe des Rentenwertes Ost und West.

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