Rainer Balcerowiak 02.12.2015 / Berlin / Brandenburg

Viele Wohnungen gut und günstig

Die Degewo setzt auf eigene Planer und feste Kooperationen mit Architekten

In zehn Jahren möchte die degewo um ein Viertel wachsen. Die Neubauten werden preiswert und gut, verspricht die Wohnungsbaugesellschaft

Im vergangenen Jahr stellte die Degewo in Marienfelde ihre ersten Neubauwohnungen fertig.

Die Degewo ist auf Expansionskurs. Bis 2026 will Berlins größte städtische Wohnungsbaugesellschaft ihren Bestand um weitere 22 000 Wohnungen auf knapp 100 000 erweitern. Zwei Drittel des Zuwachses sollen durch Neubau realisiert werden, der Rest durch Zukäufe. Damit wolle man »einen Beitrag leisten, um die in Berlin drohende Wohnungsnot zu verhindern«, erklärte Degewo-Vorstandsmitglied Kristina Jahn am Dienstag. Sie verwies auf aktuelle Prognosen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, laut denen Berlin bis 2030 mit einem Bevölkerungswachstum von mindestens 350 000 Menschen rechnen kann. Angesichts des Zustroms von Flüchtlingen sei diese Prognose aber eher zu niedrig als zu hoch angesetzt. Neubau müsse daher »absolute Priorität« in der Stadt haben, und es bedürfe auch verstärkter Anstrengungen, skeptische bis ablehnende Anwohner in einzelnen Kiezen davon zu überzeugen, so Jahn.

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