Bernd Riexinger 13.12.2015 / Dokumentiert

Eine digitale Agenda von links

Dokumentation: Für ein neues Normalarbeitsverhältnis, Wirtschaftsdemokratie und Infrastruktursozialismus. Von Bernd Riexinger

Der neue Schub der Digitalisierung könnte zu weitreichenden Umbrüchen in der Arbeit und im Alltagsleben führen. Oft wird dies eher als Bedrohungsszenario diskutiert. Die deutliche Steigerung der Arbeitsproduktivität und neue Formen der Produktion können aber auch Chancen eröffnen für ein stärker selbstbestimmtes Arbeiten und Leben, für eine sozial gerechtere und ökologische Gestaltung der Wirtschaft – und für neue Formen der Demokratie, die Alltag und Arbeit einschließen. Nur eines ist sicher: von sich aus wird die technologische Entwicklung nicht zur Emanzipation führen. Ohne Veränderung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit wird die Digitalisierung bestehende Tendenzen der Prekarisierung, Entgrenzung und Spaltung der Arbeitsgesellschaft sowie der Aushöhlung der Demokratie verschärfen.

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