Christina Palitzsch 23.12.2015 / Bewegung

Keine Angst vor großen Gegnern

Der Aktionskünstler Philipp Fisch vom Peng Collecive über Protestformen, die wenig kosten und viele erreichen

Wann hatten Sie die Idee zu Ihrer Kampagne gegen die Bundeswehr »Machwaszaehlt«?
Am 4. November startete die Bundeswehr ihre 10,6 Millionen teure Werbekampagne bundesweit und ich glaube, am gleichen Tag habe ich hier in Leipzig das erste Plakat gesehen. Ich dachte nur, scheiße, das ist so ekelhaft, so gut und hochprofessionell, aber vor allem manipulativ. Die Bundeswehr präsentiert sich als Arbeitgeber für große Abenteuer, echte Kameradschaft und neueste Technologie. Die Begriffe Tod, töten oder Krieg kommen jedoch überhaupt nicht vor und junge Leute, auf die diese Kampagne zugeschnitten ist, werden in etwas reingezogen, wovon sie sich gar kein richtiges Bild machen können. Darauf mussten wir reagieren.

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