Stephan Fischer 05.01.2016 / Kommentare

Überall KZs

Wie Rechte die Singularität der NS-Verbrechen rhetorisch auszuhöhlen versuchen

Die KZ-Vergleiche von Rechts folgen oft einem perfiden Muster: Nicht für politische Gegner werden sie gefordert – sondern als vermeintlich drohendes Mittel gegen Rechtsdenkende dargestellt. Das verharmlost NS-Verbrechen.

Für Akif Pirincci war seine Rede bei Pegida im Oktober 2015 ein dreifacher Triumph: Bundesweit hatte der Autor, dessen erfolgreiche Zeiten schon lange zurückliegen, für Aufmerksamkeit gesorgt. Er hatte einem vermeintlich »politisch korrekten Meinungskomplex« so richtig die Meinung gegeigt und dabei außerdem noch eine große Zahl von Journalisten düpiert, die derart in einer »Empörungsmaschinerie« steckten, dass kaum noch einer hinhörte, was Pirincci da genau gesagt hatte. Das Stichwort »KZ« hatte gereicht.

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