Felix Lill, La Paz 09.01.2016 / Sport

Boliviens Stolz und natürlicher Feind

Die Rallye Dakar walzt durch Wüsten und zerstört die einmalige Natur des Landes. Präsident Evo Morales lässt es geschehen

Zum dritten Mal führt die Rallye Dakar durch Bolivien. Sie ist beliebt, obwohl die Umweltgefahren bekannt sind. Präsident Evo Morales macht sich dabei zum Volkshelden und verrät seine Politik.

Diese Gegend muss man ohne Autokolonne gesehen haben, um erahnen zu können, was hier verloren gehen kann, findet Juan Huayca. Der Lehrer fährt häufig her, raus aus der Stadt, um Besuchern das Gigantische der hiesigen Natur zu zeigen: »Der Salar de Uyuni ist fast halb so groß wie Belgien, der größte Salzsee der Welt. Um den Jahreswechsel liegt er trocken«, sagt Huayca und klopft gegen einen metergroßen Kaktus, als sei er sein Freund. Am Horizont, auf rund 3600 Metern Höhe, sind ein paar winzig wirkende Berge zu sehen. Einige Autostunden weiter grasen Lamas auf einer Wiese, Enten suchen in einer Lagune nach Fischen. Noch weiter weg stecken Flamingos ein Bein in den harschen Wind. »Ist es nicht schön hier«, fragt Huayca und atmet tief durch. »Jeder sollte einmal hierherkommen - bevor es zu spät ist.«

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