CDU fordert Rücktritt von Innenminister Jäger

Generalsekretär Tauber kritisiert auch Abtauchen von Ministerpräsidentin Kraft / Inzwischen 553 Anzeigen zu Übergriffen in der Silvesternacht / DGB-Chef warnt vor Stimmungsumschwung

Berlin. CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat den Rücktritt von dem nach der Kölner Silvester-Nacht unter Druck geratenen NRW-Innenminister Ralf Jäger gefordert. In der »Rheinischen Post« sagte Tauber, »so wie er sich nun im Innenausschuss des Landtags gewunden hat, sollte er sich kritisch hinterfragen, ob er noch der richtige Mann für die innere Sicherheit im bevölkerungsreichsten Bundesland ist«. Der SPD-Politiker Jäger habe als Oppositionspolitiker alle paar Wochen diesem oder jenem Minister die Eignung abgesprochen und den Rücktritt gefordert. »Da kann man erwarten, dass er die gleichen Maßstäbe auch an sich selbst anlegt«, so Tauber. Der CDU-Mann stellte auch die Frage, warum NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) so lange abgetaucht gewesen sei. Das habe deutlich gezeigt, dass ihr lange gepflegtes Kümmerer-Image reine Inszenierung sei. »Es ist ja bekannt, dass sie keine bundespolitischen Ambitionen hat, dass sie nun aber auch keine landespolitischen Ambitionen mehr zeigt, finde ich für eine Regierungschefin bemerkenswert.«

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