Türkei: Festnahmen wegen Friedensaufruf

Repression gegen Intellektuelle wegen Petition gegen türkisches Militärvorgehen / Unterzeichner: Wir wollen nicht Teil dieses Verbrechens sein / Linke: Türkei kriminalisiert Stimmen der Vernunft

Eine Petition zu zeichnen, die zur Rückkehr zum Friedensprozess zwischen dem türkischen Staat und den Kurden aufruft, reicht für eine Verhaftung: Sie forderte, »vorsätzliche Massaker und Deportationen« zu beenden.

Istanbul. Die türkische Polizei hat am Freitag 21 Intellektuelle wegen ihres Einsatzes für ein Ende der militärischen Aktivitäten gegen kurdische Rebellen festgenommen. Wie staatliche Medien berichteten, lautete der Vorwurf auf »Terrorpropaganda«. Die Festgenommen hatten eine Petition unterzeichnet (Auszüge auf Englisch), die ein Ende des Einsatzes der türkischen Armee gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Südosten des Landes fordert. Dem Aufruf haben sich inzwischen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit angeschlossen, darunter Noam Chomsky, Judith Butler und Slavoj Žižek.

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