Stephan Fischer 16.01.2016 / Ausland

»Inländische Terroristen« und Riesendildos in Oregon

Seit zwei Wochen halten Bewaffnete ein Nationalparkgebäude im Nordwesten der USA besetzt / US-Behörden wollen Konflikt offenbar aussitzen / Zahl rechter Milizen in letzten Jahren explodiert

Sie baten um Lunchpakete - und bekamen stattdessen Dildos und Süßigkeiten in Penisform. Die Besetzer in Oregon erhalten kaum Unterstützung - trotzdem spielt sich dort viel mehr als eine Provinzposse mit Schnellfeuergewehren und Sex-Spielzeug ab.

Wem gehört das Land? Seit rund zwei Wochen besetzen Milizionäre und radikale Rancher im Bundesstaat Oregon das Verwaltungsgebäude des Malheur-Nationalparks. Aus #OregonunderAttack, unter diesem Hashtag bei Twitter firmierte die Besetzung in der ersten Aufregung, ist »Oregon-Stillstand« geworden. Desto länger die Besetzer dort ausharren, desto höher setzen sie ihre Forderungen – aber dies findet weitgehend unbeachtet von der amerikanischen Öffentlichkeit statt. Auf der Website des Nationalparks findet sich nur die kurze Notiz: Der Park ist bis auf Weiteres geschlossen: Eine unbekannte Zahl Bewaffneter habe das Verwaltungsgebäude besetzt, aus Sorge um die Sicherheit von Angestellten würde die Situation weiter beobachtet.

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