René Heilig 18.01.2016 / Ausland

Sprung übers Mittelmeer

Verteidigungsministerin hält Libyen-Einsatz der Bundeswehr für möglich

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) warnt vor einer neuen »Achse des Terrors« in Afrika und schloss einen Bundeswehr-Einsatz zur Stabilisierung Libyens nicht aus. Und sie brach auch noch ein zweites Tabu.

Seit Wochenbeginn hält Ursula von der Leyen eine Beteiligung der Bundeswehr an einem militärischen Libyen-Einsatz für möglich. »Deutschland wird sich nicht der Verantwortung entziehen können, dabei einen Beitrag zu leisten«, sagte sie der »Bild«-Zeitung. Die Formulierung »nicht entziehen können« deutet schon darauf hin, dass man den Weg übers Mittelmeer nicht unter wehenden Fahnen antritt. Man sieht sich genötigt durch das Vordringen der IS-Extremisten in Libyen auf der einen Seite und durch den Druck, den die USA auf die europäischen NATO-Partner ausüben, auf der anderen. Die USA fordern immer deutlicher mehr militärisches Engagement, in Großbritannien wird seit einiger Zeit sogar über den Einsatz von Elitetruppen auf libyschem Boden debattiert. So weit will man in Berlin nicht gehen. Die Frage ist, ob es Haltelinien geben wird.

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