Sebastian Bähr und 
Martin Kröger 28.01.2016 / Berlin / Brandenburg

Angeblich Todesfall am LAGeSo

Geflüchteter soll mit Fieber und Schüttelfrost gestorben sein - Belege gibt es bisher keine

Ein Flüchtling soll nach langem Warten am Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) einen Herzinfarkt bekommen haben. Ob der Fall sich wirklich ereignete, blieb am Mittwoch unbestätigt.

Ein ehrenamtlicher Helfer zündet am Mittwochnachmittag auf dem Gelände des Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Kerzen an. Um ihn herum herrscht Aufregung: Zahlreiche Journalisten bauen ihre Kameras auf und sprechen hektisch in ihre Telefone, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Flüchtlingsinitiative »Moabit hilft« versuchen derweil trotz der vielen Pressenanfragen ihrer Arbeit nachzugehen. Aufgrund des Medienauflaufs unsicher wirkende Geflüchtete trinken in einem Zelt dicht aneinandergedrängt Tee. »Die Situation hier ist schlecht. Ich warte seit sechs Tagen und Nächten auf meinen Termin. Sollte die Geschichte mit dem Tod des Mannes stimmen, macht mir das Angst«, sagt der aus Pakistan stammende 25-jährige Usman Arif.

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