Ingar Solty 30.01.2016 / Kommentare

Die »Mitte« sehnt sich nach einem Führer

Ingar Solty über den Vorwahlkampf der US-Republikaner und die Krise des politischen Systems in den Vereinigten Staaten

Viel Aufhebens wurde von den volksverhetzenden Aussagen Donald Trumps bisher gemacht. Doch was ist mit seinem politischem Programm? Eines, das die Lage der arbeitenden Klasse verbessern könnte, hat der Multimilliardär nicht. Er verspricht jedoch innenpolitisch Härte und einfache Antworten auf komplexe Probleme: So gehört zu seinen Forderungen etwa die Registrierung und systematische Überwachung aller Muslime in den USA. Darüber hinaus will er eine Deportationsarmee ins Leben rufen, um die mehr als zehn Millionen papierlosen, lateinamerikanischen Einwanderer aufzuspüren, zu verhaften und abzuschieben. Aufgrund dieser Vorstöße haben nicht nur (Links-)Liberale wie der demokratische Präsidentschaftskandidat Martin O’Malley, sondern auch und gerade Konservative wie der Kolumnist der »New York Times«, Ross Douthat, oder Jeb Bushs Berater John Noonan das Programm dem Faschismus zugeordnet.

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