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Übersicht vom 11.09.2009

Titel

Inland

Ausland

Wirtschaft/Soziales

  • »Ökosteuer« im politischen Nebel

    Von Ralf Klingsieck, Paris

    Klimaabgabe kommt ab 2010 / Bisher Ablehnung von links und rechts

  • Tödliches EU-Agrardumping

    Tödliches EU-Agrardumping
    Von Martin Ling

    Brüsseler Landwirtschaftspolitik untergräbt die Entwicklungsziele

  • Erfolg für Umwelthilfe gegen VW

    Berlin (ND). Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat ihren Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Volkswagen AG wegen irreführender Werbung zurückgenommen. Zuvor hatte VW versichert, die dem Rechtsstreit zugrunde liegende Werbung für den neuen Golf GTD nicht mehr drucken zu lassen. Auch die parallel verbreitete Internetwerbung wurde von VW entsprechend geändert.»Wir haben unser...

Feuilleton

  • Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht. Die wenigsten gestehen sich das ein.
    Kurt Tucholsky
  • »So tief dürft ihr nie sinken«

    »So tief dürft ihr nie sinken«
    Von Irmtraud Gutschke

    ND im Club: Heimspiel für Heinz Florian Oertel mit Peter-Michael Diestel

  • Denkt man an Ramallah ...

    Von Martin Lejeune

    Internationales Literaturfestival Berlin: »Fokus Arabische Welt«

  • »Eskalation ist mir fremd«

    »Eskalation ist mir fremd«

    Talkshow-Premiere: Ab heute führt Charlotte Roche als Moderatorin durch »3 nach 9«

Berlin/Brandenburg

Sport

Meinung/Kolumne

  • Unten links

    In den USA sind künftig zehn Dollar bei der Einreise fällig. Als Eintritt sozusagen. Man kann sich dafür New York ansehen, die Rocky Mountains und, wenn man Glück hat, Barack Obama. In Deutschland muss man mit Berlin und dem Harz vorlieb- nehmen, und wenn man Pech hat, sieht man Angela Merkel. Die zehn Dollar sind also mehr als gerechtfertigt. Abgesehen davon, dass die Befragungen, Registrierungen...

  • Showmaster

    Von Kurt Stenger

    Das endlose Ringen um die Zukunft von Opel hatte etwas vom »heiteren Beruferaten« aus den Tagen des Schwarz-Weiß-Fernsehens. Welchen Investor hätten's denn gern, lautete nun die Frage an den bisherigen Mutterkonzern General Motors (GM). Die Bundesregierung agierte wie Showmaster Robert Lembke – der stand im Rampenlicht, doch seine Aufgabe bestand darin, zu reden, Zahlentäfelchen umzudrehen s...

  • Fortschrittspolitiker

    Von Gabriele Oertel

    Manch einer hatte sich in letzter Zeit schon Sorgen um Wolfgang Clement gemacht. Aber etwaige Befürchtungen, er sei womöglich nach seinem Ausscheiden aus der SPD in sich gegangen und hätte gar selbstkritisch festgestellt, vor fast einem Jahr in Hessen Mist gebaut zu haben, entbehren beim einstigen SPD-Wirtschaftsminister wirklich jeder Grundlage. Ein Clement machte und macht immer alles richtig &n...

  • Dreister Blender

    Von Martin Kröger

    Die Chuzpe einiger Politiker ist immer wieder erstaunlich. Erst hört man monatelang keinen Mucks aus dem Bundesverkehrsministerium zum S-Bahn-Desaster in Berlin – und nun das. Über seinen Sprecher lässt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mal eben den Bahnkonzern wegen des S-Bahn-Chaos' scharf kritisieren: Die Bahn werde ihrer Verantwortung nicht gerecht, den Verkehr sicherzustel...

  • Bruchstellen

    Von Olaf Standke

    Bei den US-amerikanischen Fernsehzuschauern hat Barack Obama mit seiner kämpferischen Rede vor beiden Häusern des Kongresses gepunktet. Fast zwei Drittel der Befragten unterstützten anschließend in Umfragen seine Vorschläge für die überfällige Gesundheitsreform. Aber vielleicht saßen auch nur mehr Anhänger der Demokraten vor den Bildschirmen. Doch selbst dann wäre die deutlich gewachsene Zustimmun...

  • In der Kreditklemme

    In der Kreditklemme
    Von Robert Kurz

    Die Krise könnte sich beinahe schon in Wohlgefallen auflösen, wenn die bösen Banken nicht wären. Finanzminister Peer Steinbrück jedenfalls spielt den Empörten, weil die Institute ihrer volkswirtschaftlichen Pflicht nicht nachkommen würden. Sie vergeben Kredite an die Unternehmen zu erschwerten Konditionen oder gar nicht, obwohl sie sich selber bei der Notenbank auf historisch niedrigem Zinsniveau ...

Außer Parlamentarisches

  • Bewegungsmelder

    Noch ein Aktionstag am 12. 9. (ND). Offenbar haben sich alle politischen Gruppen diesen Sonnabend zu ihrem Hauptkampftag vor der Bundestagswahl ausgesucht. Wer sich nur für ein Thema interessiert, hat es leicht, der Rest ein Prioritätsproblem. So kann man morgen gegen Überwachung demonstrieren oder für Mindestlöhne, man kann gegen Nazis protestieren – in Hannover und Pößneck – oder Flu...

  • »Sie weichen aus – wir reisen hinterher«

    Fest der NPD wird von Protest begleitet

  • Schanzenfest reloaded

    Von Susann Witt-Stahl

    Hamburg: zweiter Anlauf für friedliche Feier

  • Wie frei ist die Politische Bildung?

    Von Ulf Buschmann, Bremen

    Die Bremer Landeszentrale für politische Bildung hat linke Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm einer Ausstellung über die Wehrmacht gestrichen. Anlass, über die Aufgabe der Erwachsenenbildung zu diskutieren.

Betrieb & Gewerkschaft

  • Krisenproteste vor den Wahlen

    Krisenproteste vor den Wahlen
    Von Peter Nowak

    Nach zwei Großdemonstrationen im März wird nun zu dezentralen Aktionen mobilisiert

  • Zeit zu kämpfen im Königreich

    Zeit zu kämpfen im Königreich
    Von Christian Bunke, Manchester

    Britische Gewerkschaften sollen sich gegen Krisenfolgen wehren / Widerstand gegen Lissabon-Vertrag

  • Aufwachen statt Kuscheln!

    Solche Bilder können Kanzlerin und Vizekanzler in diesen Tagen gut gebrauchen: Nach dem Diner ein Schulterschluss mit der kompletten Führungsriege von DGB und Einzelgewerkschaften, warme Worte, zufriedene Gesichter, das Hohelied der Gemeinsamkeiten und ein dickes Lob der Regierung für die »verantwortungsvolle« Mitwirkung an der »Erfolgsstory Konjunkturprogramm«. Alle Kritik, die den DGB über Jahre...

Debatte

  • Bei den Fakten bleiben

    Bei den Fakten bleiben
    Von Daniel Dagan

    Antisemiten haben es in sich: Sie werden nie sagen, dass sie Antisemiten wären. Mehr noch: Sie werden durchweg behaupten, dass ihre besten Freunde Juden sind. Dieser markante Charakterzug gilt übrigens auch für Selbsthasser unter den Juden (und davon gibt es ja auch reichlich). Solche Personen würden sich natürlich nie Antisemiten nennen. Also bitte ich darum, mich von der Aufgabe zu befreien, See...

  • Israel zu einer Position der Verantwortlichkeit bringen

    Israel zu einer Position der Verantwortlichkeit bringen
    Von Rolf Verleger

    In der jüdischen Gemeinschaft gibt es zu der oben gestellten Frage mindestens zwei Sichtweisen. Aus einer Position der Verantwortung ist es unsere Pflicht, Kritik zu äußern, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert die jüdische Tradition, Gottes auserwähltes Volk zu sein, als eine Verpflichtung: Vorbild für ethisches Handeln zu sein, die Menschenrechte ...

  • Streitfrage: Die Politik Israels – Wo hört Kritik auf, wo fängt Antisemitismus an?

    Streitfrage: Die Politik Israels – Wo hört Kritik auf, wo fängt Antisemitismus an?

    Es debattieren: Rolf Verleger, Jahrgang 1951, Neuropsychologe, war maßgeblich beteiligt am Aufbau der Jüdischen Gemeinde Lübeck und des Landesverbands Schleswig-Holstein und Daniel Dagan, Jahrgang 1945, arbeitet für die israelische öffentlich-rechtliche TV- und Radio-Anstalt IBA (Israel Broadcasting Authority) sowie für die israelische Tageszeitung »Jerusalem Post«....

Europa

Bildung

  • GEW: Bologna-Prozess verbessern

    Bad Wildbad (ND-Amendt). Für einen Kurswechsel im sogenannten Bologna-Prozess hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf einer mehrtägigen Wissenschaftskonferenz in Bad Wildbad (Baden-Württemberg) ausgesprochen. Die GEW unterstütze prinzipiell die Bologna-Reform zur Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes, betonte Andreas Keller vom Hauptvorstand der Bildungsge...

  • Zwei Schritte vor, einen zurück

    Zwei Schritte vor, einen zurück
    Von Lena Tietgen

    Mit der Sekundarschule in Berlin droht der Erhalt der Dreigliedrigkeit durch die Hintertür

  • Erziehung zur Unwahrhaftigkeit

    Von Jochen Mattern

    DDR-Schule im Rückblick: Eine Lektion in Anpassung und Realitätstauglichkeit

  • Juristisches Foulspiel

    Juristisches Foulspiel
    Von Peter Nowak

    Manche Studierende in Nordrhein-Westfalen bekommen in diesen Tagen unerwünschte Post vom Düsseldorfer Polizeipräsidium. Dieses verschickt derzeit Bußgeldbescheide an Studierende, die sich im Juni am bundesweiten Bildungsstreik beteiligten. Die Polizei wirft ihnen vor, sich nach dem Ende einer von der Polizei aufgelösten Deomonstration in der Düsseldorfer Innenstadt nicht schnell genug entfernt zu ...

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