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Übersicht vom 20.11.2009

Titel

Inland

Ausland

Wirtschaft/Soziales

  • Zukunft für Rentner nicht rosarot

    Verbände kritisieren Regierungs-Prognose

  • OK-Einkaufsbörsen im Internet

    OK-Einkaufsbörsen im Internet
    Von René Heilig

    Elektronische Bankeinbrüche sind nicht einfach, aber profitabel

  • Kreditkartenskandal erfasst Europa

    Kreditkartenskandal erfasst Europa
    Von Ralf Streck, Madrid

    Österreich meldet erste Betrugsfälle / Ursache des Datenlecks weiter unklar

  • Plastikgeld als Falle

    Kreditkarten können in die Armut führen

  • Steuerpolitischer Amok

    Steuerpolitischer Amok
    Von Christa Luft

    Mit einem »Fest der Freiheit« wurde aufwendig an das 20. Jahr des Mauerfalls erinnert. »Soziale Gerechtigkeit« zu feiern, darauf gibt es hingegen in absehbarer Zeit keine Aussicht. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP kommt der Begriff gar nicht vor. Dort ist verschwommen von »Generationen-«, »Leistungs-« und »Beitragsgerechtigkeit« die Rede. Hinter diesem Wortgeklingel verbirgt sich nichts...

  • Unverblümt

    Unverblümt
    Martin Ling

    Kumi Naidoo / Der Südafrikaner führt die Geschicke von Greenpeace International.

  • Die Erneuerbaren als Sündenbock

    Die Erneuerbaren als Sündenbock

    Kräftige Erhöhung der Netzentgelte durch Konzerne verteuern Strompreise

  • Wasser – nicht länger ein öffentliches Gut

    Von Anna Maldini, Rom

    Italiens Regierung beschloss Teilprivatisierung

  • Afrika fordert Kompensation

    Von Marc Engelhardt, Nairobi

    Chefunterhändler droht mit Blockade des Weltklimagipfels von Kopenhagen

  • Üppiger Geldregen an Aktionäre

    Düsseldorf (AFP/ND). Die Aktionäre deutscher Großkonzerne können einer Studie zufolge auch für das Krisenjahr 2009 auf üppige Dividenden hoffen. Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex (DAX) würden kommendes Frühjahr voraussichtlich 20,3 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner auszahlen und damit nur zwei Milliarden Euro weniger als für das Geschäftsjahr 2008, berichtete das »Handelsblatt« am Donn...

Feuilleton

Berlin/Brandenburg

Sport

Meinung/Kolumne

  • Signal setzen

    Von Ina Beyer

    Kinder sollten Kinder sein dürfen. Besonders in einem wohlhabenden Land wie Deutschland, in dem es an Ressourcen nicht mangelt, ist nicht nachvollziehbar, aus welch anderen als fremdenfeindlichen Abschreckungsgründen weiterhin ein Unterschied zwischen »deutschen« und »Flüchtlingskindern« gemacht wird. Die Ratifizierung der UNO-Kinderrechtskonvention im damals gerade wiedervereinten Deutschland fie...

  • Unten links

    In dieser Zeitung lese ich mit Erstaunen, die Immunzellen im menschlichen Körper bewegten sich hundert mal schneller als andere Zellen, sie »rasen wie Autos«. Das erklärt, warum ostdeutsche Erwachsene, einer aktuell pfostendummen Umfrage nach, weit schneller an Erkältungen erkranken als Westdeutsche. Ein Altlastenproblem. Denn der Trabant ist bekanntlich keineswegs ein Raser, er ist also auf Melde...

  • Diner des Grauens

    Von Ingolf Bossenz

    Das ist grauenvoll«, befand Bill Bennett. Mit seinem Verdikt meinte der CNN-Kommentator die tiefe Verbeugung von US-Präsident Barack Obama vor dem japanischen Kaiserpaar in Tokio. Wirklich Grauenvolles begann am Donnerstag, als Japans Walfangflotte in die Antarktis auslief. Walfang? Fangen bedeutet: »ein Tier oder jmdn. verfolgen und es oder ihn fassen, ergreifen und festhalten«. So steht es im »B...

  • Gespenst der Reitpeitsche

    Von Velten Schäfer

    Selten genug, dass in einem Landtag die Weltgeschichte auf der Agenda steht, doch gestern war in Schwerin ein solcher Tag. Es ging um die ostdeutsche Bodenreform, Schwarz-Gelb in Berlin will prüfen, ob Alteigentümer bei Privatisierungen zu bevorzugen seien. Und dieser Tag zeigte, dass es noch große Gefühle in der Schweriner Politik gibt. Ein sonst trockener SPD-Minister ruft »verdammt noch mal!« i...

  • Leere Versprechen

    Von Olaf Standke

    Es war ein Tag der Versprechungen und der Mahnungen, auch von deutscher Seite. Und damit unterschied sich die gestrige zweite Vereidigung von Hamid Karsai nur wenig von seiner ersten Amtseinführung vor fünf Jahren. Selbst der grüne Umhang und die schwarze Lammfellmütze des afghanischen Präsidenten schienen dieselben zu sein. Nur hat sich die Lage am Hindukusch weiter verschlechtert, und das liegt ...

Betrieb & Gewerkschaft

  • Rote Karte für Zeitungsverleger

    Von Peter Nowak

    Zusteller macht unzumutbare Arbeitsbedingungen in der Branche sichtbar

  • Verhandlungen ohne Beschäftigte

    Verhandlungen ohne Beschäftigte
    Von Haidy Damm

    Der Konflikt um einen Tarifvertrag im Babylon Mitte stellt auch die Organisierungsfrage

  • Kampagnen gegen Nazis dokumentiert

    Von Aert van Riel

    17 Jahre Aktionen einer Initiative aus Salzgitter

  • Rechtsfrage

    Gutscheine bei Leistungssanktionen Kommunen oder Jobcenter, die Hartz-IV-Empfängern Leistungen streichen, müssen alternativ Gutscheine für Sachleistungen zur Verfügung stellen. Eine derartige Verpflichtung zur Sicherung des Existenzminimums leite sich aus dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ab, entschied das Landessozialgericht NRW in Essen. Die Richter folgten der Entscheidung der Vorinstanz....

  • Betriebliche Mitbestimmung in Zahlen

    Betriebsräte vertreten gut die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland. Das geht aus der jüngsten Betriebsbefragung des zur Bundesagentur für Arbeit gehörigen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Die Vetretungsdichte variiert jedoch stark nach Sektoren, Branchen, wie auch zwischen Ost und West. Während so etwa 90 Prozent der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst durch einen Perso...

  • Nicht einlullen lassen!

    Hans-Gerd Öfinger

    Auf Angela Merkels Lob sollten sich die Gewerkschaftsspitzen ja nicht zu viel einbilden. Die Gewerkschaften hätten einen »wesentlichen Beitrag« zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise geleistet, schmeichelte die Kanzlerin am Mittwochabend bei einem Spitzentreffen den Vertretern der DGB-Gewerkschaften im Kanzleramt ins Ohr. Ihr Lob drückt auch die Erleichterung von Kabinett und Kapital übe...

Debatte

  • Als billige Arbeitskräfte missbraucht

    Als billige Arbeitskräfte missbraucht
    Von Ralf Siemens

    Da leistet sich die Bundesrepublik im 21. Jahrhundert immer noch eine allgemeine Kriegsdienstpflicht, und die öffentliche Aufgeregtheit schlägt sich in der Wehklage nieder, die Zivildienstleistenden können nicht mehr »richtig« eingesetzt werden. Es ist höchste Zeit, die Diskussion um die Dienstverkürzung auf sechs Monate wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Der Zivildienst hat keine eigene Das...

  • Ein unsinniger Vorschlag

    Ein unsinniger Vorschlag
    Von Bernd Niederland

    Die geplante Verkürzung des Zivildienstes von neun auf sechs Monate wirkt wie eine Idee, die von Theoretikern am Schreibtisch aufgesetzt wurde. Dieser Vorschlag wird den Aufgaben und auch der Bedeutung des Zivildienstes im sozialen Bereich nicht gerecht. Der Zivildienst ist ein »Dienst am Menschen«. Der Zivi übernimmt ergänzende Tätigkeiten im sozialen Bereich, ob beim »Essen auf Rädern«, im Krank...

  • An die Wehrpflicht gekoppelt

    An die Wehrpflicht gekoppelt
    Von Jens Kreuter

    Zur Diskussion um die Zukunft der Wehrpflicht in Deutschland kann der Zivildienst nichts beitragen. Solange es die Wehrpflicht gibt und solange junge Männer den Dienst an der Waffe verweigern, wird es einen Zivildienst geben. Wenn eine der beiden Voraussetzungen wegfällt, entfällt auch der Zivildienst. Solange es aber den Zivildienst gibt, soll er für die jungen Männer so attraktiv wie möglich sei...

  • Streitfrage: Mit der Wehrpflicht auch den Zivildienst abschaffen?

    Streitfrage: Mit der Wehrpflicht auch den Zivildienst abschaffen?

    Es debattieren: Dr. Jens Kreuter, Jahrgang 1965, Bundesbeauftragter für Zivildienst im Familienministerium; Dr. Bernd Niederland, Jahrgang 1947, Bundesgeschäftsführer der »Volkssolidarität« und Ralf Siemens, Jahrgang 1961, Mitarbeiter der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (asfrab)....

Europa

  • Schweiz will Europarat entschlacken

    Von Steffen Klatt

    Konzentration auf Wesentliches gefordert

  • Griechenlands Orthodoxie fürchtet um Einfluss

    Griechenlands Orthodoxie fürchtet um Einfluss
    Von Anke Stefan, Athen

    Kruzifix-Urteil des Menschenrechtsgerichtshofs forciert Debatte um Rolle der Kirche im Staat

  • Bürger sollen EU-Politik gestalten

    Bürger sollen EU-Politik gestalten
    Von Stefan Tolza, Brüssel

    EU-Kommission lanciert Grünbuch zur Mitsprache in europäischen Angelegenheiten

  • Geschäfte oder Sicherheit?

    Geschäfte oder Sicherheit?
    Von Michael Cramer

    Im Sommer 2006 wurde in London eine Terrorgruppe enttarnt, die – dem britischen Geheimdienst zufolge – mit explosiven Flüssigkeiten ein Flugzeugattentat geplant hatte. Unter Zeitdruck hatte der Verkehrsministerrat in Zusammenarbeit mit der Kommission eine Verordnung beschlossen, um solche Attentate in Zukunft zu verhindern. Dabei wurde, entgegen der üblichen Praxis, das Europäische Par...

Bildung

  • Es bleibt in der Familie

    Es bleibt in der Familie
    Von Andreas Knudsen, Kopenhagen

    Dänemark: Medizinstudium weiter eine Domäne des Bildungsbürgertums

  • Wenn die Sprache streikt

    Wenn die Sprache streikt
    Von Martin Koch

    Untersuchungen zeigen: Stotternde Kinder werden in der Schule häufig benachteiligt

  • Hamburger Geldadel düpiert Schwarz-Grün

    Hamburg (ND-Tietgen). Hamburgs Gegner der sechsjährigen Grundschule haben mit ihrer erfolgreichen Unterschriftensammlung gegen die Verlängerung der Grundschulzeit auch die schwarz-grüne Koalition in der Hansestadt ins Wanken gebracht. Das geht aus den ersten politischen Reaktionen hervor. Wie gestern vermeldet, konnte die Initiative »Wir wollen lernen« anstelle der benötigten 61 834 Unterschriften...

  • Hessen ohne Äpfel und Birnen

    Hessen ohne Äpfel und Birnen
    Von Peter Nowak

    »Iss, trink und beweg dich«, lautet das Motto einer Kampagne der Europäischen Kommission, die die Förderung gesunder Ernährung von Schulkindern zum Ziel hat. Obst und Gemüse soll kostenlos in den Schulen verteilt werden. Damit soll Falsch- und Mangelernährung und der damit verbundenen gesundheitlichen Folgen begegnet werden. Finanziert werden soll das Programm teils von der EU, teils von den jewei...

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