Eric Hobsbawn hat das zwanzigste Jahrhundert treffend als »Jahrhundert der Extreme« bezeichnet. Zwischen und in den politischen und ideologischen Extremen gedieh die Verdächtigungskultur. Mehr ...
LINKE bedauert Entscheidung Lafontaines
Die Stellungnahmen aus der LINKEN zur Entscheidung Oskar Lafontaines bekunden durchweg Verständnis und Bedauern. Gewürdigt wird seine Rolle für die bisherigen Erfolge der Partei. Ohne ihn, so heißt es zumeist, hätte es die neue LINKE nicht gegeben. Darüber hinaus werden erste Konsequenzen refelektiert. Mehr ...
Oskar Lafontaine auf dem Neujahrsempfang der LINKEN im Saarland am 19. Januar 2010
Neues Deutschland dokumentiert auf dieser Seite einen Auszug aus der Rede von Oskar Lafontaine auf dem Neujahrsempfang der Landtagsfraktion der saarländischen LINKEN am gestrigen Dienstagabend, 19. Januar 2010, in Saarbrücken. Wir haben uns hier im wesentlichen auf die Redeteile beschränkt, die im Zusammenhang mit den derzeit in der LINKEN zum Teil kontrovers diskutierten Fragen stehen. Mehr ...
Rede von Oskar Lafontaine auf dem Neujahrsempfang der Landtagsfraktion der saarländischen LINKEN am 19. Januar 2010 in Saarbrücken
Nach dem Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag mit 11,9 Prozent der Stimmen und dem Erfolg bei der saarländischen Landtagswahl ist die Gründungsphase der Partei DIE LINKE abgeschlossen. Wir sind jetzt nicht nur in sechs ostdeutschen, sondern auch in sechs westdeutschen Landtagen vertreten und haben bei der Bundestagswahl 5.155.933 Wählerinnen und Wähler für uns gewonnen, mehr als die Grünen und mehr als die CSU. Mehr ...
DOKUMENTIERT: Erklärung von Dietmar Bartsch vom 15. Januar 2010
Auf dem ersten Bundesparteitag der Partei DIE LINKE in Cottbus wurde ich mit einem überzeugenden Wahlergebnis als Bundesgeschäftsführer gewählt. Diese Aufgabe werde ich für die gesamte Amtszeit wahrnehmen und unter anderem den 2. Bundesparteitag in Rostock vorbereiten. Das entspricht meinem Verständnis von Verantwortung für die Partei. Mehr ...
Respekt und Bedauern
Nach der Ankündigung Dietmar Bartschs, nicht mehr als Bundesgeschäftsführer zu kandidieren, zollten ihm zahlreiche Linksparteipolitiker Respekt. Mehr ...
Presseerklärung von Gregor Gysi
Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, erklärt zu Dietmar Bartschs Entscheidung, auf dem nächsten Bundesparteitag der LINKEN nicht mehr für das Amt des Bundesgeschäftsführers zu kandidieren. Mehr ...
Keine erneute Kandidatur als Bundesgeschäftsführer
Auf dem ersten Bundesparteitag der Partei DIE LINKE in Cottbus wurde ich mit einem überzeugenden Wahlergebnis als Bundesgeschäftsführer gewählt. Diese Aufgabe werde ich für die gesamte Amtszeit wahrnehmen und unter anderem den 2. Bundesparteitag in Rostock vorbereiten. Mehr ...
Der »Fall Bartsch« signalisiert einen Umgang bei der innerparteilichen Lösungssuche, der für viele unerwartet kommt.
Linksfraktions-Chef Gregor Gysi hat im öffentlichen Teil der Fraktionsklausur am 11. Januar dem Bundesgeschäftsführer der Partei, Dietmar Bartsch, Illoyalität gegenüber dem Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine vorgeworfen. Mehr ...
Sondierungsgesprächen zwisch SPD, Grünen und Linkspartei gescheitert
Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen wird es keine Verhandlungen über eine rot-rot-grüne Koalition geben. Das teilte die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft am Donnerstag nach einem knapp fünfstündigen Sondierungsgespräch von SPD, Grünen und Linkspartei mit. Kraft sagte, SPD und Grüne seien nach ernsthaften Gesprächen mit der Linken zu dem Ergebnis gekommen, "dass es keinen Sinn macht, ... Mehr ...
Sondierungsgesprächen zwisch SPD, Grünen und Linkspartei gescheitert
In Nordrhein-Westfalen wird es keine Verhandlungen über eine rot-rot-grüne Koalition geben. Das teilte die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft am Donnerstag nach einem knapp fünfstündigen Sondierungsgespräch von SPD, Grünen und Linkspartei mit. Mehr ...
Missmut über Bedeutungsverlust bei der Wahl zum Vorstand der Linkspartei
Der Parteitag in Rostock ist zu Ende. Dass der Führungswechsel in der Linkspartei nach dem Abschied von Lothar Bisky und Oskar Lafontaine schon gelungen wäre, wäre eine verfrühte Behauptung. Die Wahl des neuen Vorstands selbst bot vielen Mitgliedern Gelegenheit zu zweifeln. Mehr ...
Emotionaler Abschied von Lothar Bisky und Oskar Lafontaine auf dem Parteitag in Rostock / Delegierte wählten vorgeschlagenes Tableau für die neue Parteiführung
Die Linkspartei hat eine neue Doppelspitze. Auf ihrem Bundesparteitag in Rostock wählten die Delegierten am Sonnabend Gesine Lötzsch und Klaus Ernst zu ihren neuen Vorsitzenden. Auch das im März auf einer Krisensitzung mit Fraktionschef Gregor Gysi vereinbarte weitere Personaltableau hat die Zustimmung des Parteitags erhalten. Mehr ...
Vom größten Erfolg direkt in die Krise – die LINKE muss sich mit neuer Führung neu finden
Eigentlich war alles klar: Nach der Bundestagwahl wollte die LINKE zügig in die Programmdebatte gehen und mit dem Einzug in den Düsseldorfer Landtag die Voraussetzung dafür schaffen, dass auch noch der Rest des Westens erobert wird. Der Garant des Erfolgs hieß Oskar Lafontaine, der künftige alleinige Parteivorsitzende. Doch dann folgte ein halbes Jahr der schwierigen Selbstfindung. Mehr ...
Der Parteitag wählt drei Führungs-Duos
Gemischtes Doppel: So nennt man im Sport die Zusammensetzung eines Zweierteams aus einer Frau und einem Mann. Auch die LINKE besetzt ihre Führungspositionen nun nach diesem Prinzip. Allerdings erweitert sie ihren Ansatz um die geografische Dimension Mehr ...
Lothar Bisky und Oskar Lafontaine ziehen sich von der Parteispitze zurück. Das muss die Linkspartei erst noch verkraften
Kein Blatt Papier schien zwischen die beiden zu passen, als sie im März vor die Presse in Berlin traten. Kein Blatt dieses Programmentwurfes jedenfalls, den sie vorstellten. Mehr ...
Viele Strömungen und Arbeitsgemeinschaften ringen in der LINKEN um Einfluss
Sie gelten als Ausdruck des innerparteilichen Pluralismus, organisieren aber nur eine kleine Minderheit der Mitglieder: die Flügel der LINKEN. Immer wieder hat die Strömungspolitik für Debatten gesorgt. Nun soll grundsätzlich über die Plattformen und Foren nachgedacht werden. Mehr ...
Die Mitglieder der LINKEN sind derzeit in einer Urabstimmung aufgerufen, über die künftige Führungsstruktur der Partei abzustimmen. Die Entscheidung ist ihnen in einer gemeinsamen Antwort auf drei Fragen vorgegeben – zur Doppelbesetzung der Parteispitze, des Bundesgeschäftsführers und des Parteibildungsbeauftragten. Mehr ...
Bisky und Lafontaine sehen ihren Entwurf als Erfüllung unerfüllbarer Träume der politischen Konkurrenz
Einstimmig hat der Vorstand der LINKEN am Sonnabend den Programmentwurf als Diskussionsgrundlage für die Partei beschlossen, den die Programmkommission ihm zuvor offiziell vorgelegt hatte. Mehr ...
Ein Problem rollt auf den Vorstand der Linkspartei zu: Der alternative Mitgliederentscheid
Am heutigen Sonnabend liegt dem Parteivorstand der LINKEN auf seiner Sitzung in Berlin nicht nur der Entwurf des lange erwarteten Parteiprogramms vor. Auch das Problem einer Urabstimmung über die künftige Führungsstruktur harrt noch der Lösung. Mehr ...
In unserer heutigen Debatte diskutieren Cornelia Barth, Landessprecherin der LINKEN in Bremen und Steffen Bockhahn Landesvorsitzender der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Bundestagsmitglied über die Frage, ob eine Urabstimmung die Führungskrise der LINKEN beenden kann. Mehr ...
Neue Initiative will keine Paket-Abstimmung
Der Geschäftsführende Vorstand der Partei DIE LINKE wird sich auf seiner heutigen Sitzung mit einer komplizierter gewordenen Lage bei einem möglichen Mitgliederentscheid über die künftige Führungsstruktur der Partei befassen müssen. Mehr ...
LINKEN-Bundesgeschäftsführer verbittet sich Lafontaine-Vorwürfe
Es war eine gut besuchte Pressekonferenz gestern im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Ob die Debatte über FDP-Chef Guido Westerwelle und Hartz IV die Journalisten angelockt hatte, oder das ND-Interview mit Oskar Lafontaine, in dem der Saarländer massive Vorwürfe gegen Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch erhoben hatte – wer weiß. Mehr ...
Schwere Vorwürfe gegen Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch
Im Interview mit Neues Deutschland hat der im Mai aus dem Amt scheidende Parteivorsitzende Oskar Lafontaine sich über den Zustand der LINKEN und deren Debatte um ein Grundsatzprogramm geäußert. Erstmals konkretisierte er dabei öffentlich seinen Konflikt mit Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch. Mehr ...
Der bayerische Landesverband der LINKEN sorgt derzeit mit einem schweren Führungsstreit für Negativschlagzeilen
Im Umfeld der jüngsten Auseinandersetzungen in der Führung der LINKEN waren Klischees schnell bei der Hand: Ostler gegen Westler, Regierungsfreunde gegen Regierungsfeinde, Realos gegen Fundamentalisten. Dass handfester Streit auch ohne solche Kategorien geht, führt derzeit der Landesverband Bayern vor. Mehr ...
Überrascht
Nicht immer sorgt ein neues Gesicht im Bundestag für so viel Aufmerksamkeit: Yvonne Ploetz hat schon in den ersten Tagen ihres rasanten politischen Aufstiegs zu spüren bekommen, was es heißt, in die Fußstapfen von Oskar Lafontaine zu treten. Mehr ...
In Sachsen-Anhalt bleibt Skepsis gegenüber neuem Führungsmodell
Die LINKE in Sachsen-Anhalt bleibt skeptisch, was das Konstrukt der neuen Parteiführung betrifft, will sich aber überzeugen lassen. Im Land bereitet sie sich aufs Regieren vor – trotz vieler Unwägbarkeiten. Mehr ...
Thomas Nord: Genossen eine Chance geben
Die LINKE streitet über ihr künftiges Personaltableau an der Parteispitze. Gysi lenkt inzwischen ein: Zwei Bundesgeschäftsführer müssen keine Dauerlösung sein. Mehr ...
Landesparteitag: Führung der Bundespartei nur ein Thema am Rande
Mit Blick auf die Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr hielt die Bremer LINKE am Wochenende ihren fünften und zugleich sechsten Landesparteitag ab. Die Querelen an der Spitze der Bundespartei spielten dabei nur am Rande eine Rolle. Mehr ...
Der Vorsitzende der Linkspartei Oskar Lafontaine hat mit Wirkung vom heutigen Montag wie angekündigt aus gesundheitlichen Gründen sein Bundestagsmandat niedergelegt. Mehr ...
Ost-Politiker kritisieren Personalkompromiss – Lafontaine sieht Partei im Westen nicht stabil genug
In die LINKE kehrt keine Ruhe ein. Die am Dienstagmorgen bekannt gewordene geplante Nachfolgeregelung an der Parteispitze wird in Ost-Landesverbänden heftig kritisiert. Parteichef Oskar Lafontaine sieht indes im Westen noch zu wenig Stabilität. Mehr ...
Bartsch: Gemeinsamkeit – oder Scheitern
LINKEN-Vorsitzender Oskar Lafontaine glaubt nicht an ein Zerbrechen seiner Partei, wenn er sich im Mai zurückzieht. »Es gab in der SPD solche Diskussionen nach Willy Brandt und bei den Grünen nach Joschka Fischer. Es ist keine Koketterie, wenn ich sage: Für die LINKE sehe ich das auch nicht so dramatisch«, sagte er dem Hamburger Nachrichtenmagazin »Stern«. Mehr ...
LINKE: Zwei Chefs plus Geschäftsführer-Doppel
Die Linkspartei soll auch künftig von einer Doppelspitze geführt werden. Die Parteiführung schlägt dem Parteitag im Mai in Rostock hierfür Gesine Lötzsch und Klaus Ernst vor. Mehr ...
Lötzsch und Ernst sollen Linke führen
Die Ostdeutsche Gesine Lötzsch und der aus Bayern stammende Klaus Ernst sollen die Linkspartei nach den Querelen der letzten Wochen aus der Krise führen. Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi bestätigte am Dienstag in Berlin, dass die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lötzsch (48) und Partei-Vize Ernst (55) beim Parteitag Mitte Mai als Nachfolger des an Krebs erkrankten Oskar Lafontaine und von Lothar Bisky kandidieren sollen. Mehr ...
Der neue Vorstand soll die Pluralität der Partei abbilden, das gibt zusätzliche Personalprobleme
Die LINKE sucht nach neuem Personal für den Parteivorstand. Ein schwieriges Unterfangen. Von einer »superlangen Nacht von Gesprächen« – bis zum Wochenende – ist die Rede. Mehr ...
Nach Lafontaines Rückzug bekommt seine Idee einer Doppelspitze unerwarteten Zuspruch
Stunden vor dem für den gestrigen Abend geplanten ersten »Personalgespräch« in der LINKEN-Spitze bekam die vom scheidenden Parteichef Oskar Lafontaine vorgeschlagene künftige Doppelspitze unerwartete Anhänger. Mehr ...
Nach dem angekündigten Rückzug Oskar Lafontaines beginnt die Suche nach einer neuen Parteispitze
Nun soll es möglichst schnell gehen. Zwei Tage nach der offiziellen Erklärung, dass Oskar Lafontaine sich aus der Bundespolitik zurückzieht, beginnen die Gremien heute mit der Suche nach Kandidaten für die künftige Führung der LINKEN. Mehr ...
Oskar Lafontaine zieht sich aus der Bundespolitik zurück – nur aus ihr
Sicher war ihm nicht nach Kräftemessen zumute an diesem Sonnabend. Aber ab und an blitzte die gewohnte Schlagfertigkeit bei Lafontaine auf. Es ist nicht anzunehmen, dass sich seine Angriffslust legt. Mehr ...
Zwei Jubilare, eine Feier: Die PDS wurde vor zwanzig, die WASG vor fünf Jahren gegründet
Zum Schluss gab die Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch den versammelten Vorständen Brechts »Lob des Zweifels« mit auf den Weg: »Du, der du ein Führer bist, vergiß nicht, / Dass du es bist, weil Du an Führern gezweifelt hast. / So gestatte den Geführten / Zu zweifeln!« Mehr ...
»Reizvolle Aufgabe« als Vize der Linksfraktion
Der scheidende Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, hat nach seiner Wahl zum Vizevorsitzenden der Bundestagsfraktion am Donnerstagabend dem Eindruck widersprochen, sein neues Amt sei ein »Trostpflaster« für das Ausscheiden aus dem Parteiamt. Mehr ...
Ich und Du – in der Linken hat der nachlässige Umgang miteinander Tradition
Nach einer Phase der Sammlung und Konzentration auf die brennenden Probleme bundesdeutscher Politik haben es einige Mandatsträger der LINKEN wieder verstanden, die eigene Küche in Aufruhr zu versetzen und sich in die Suppe zu spucken. Die Zeit des Festigens, Sich-Findens und Wiederfindens, von den Wahlerfolgen des Jahres 2009 begünstigt, währte nicht lange. Mehr ...
Lafontaine soll sich entschieden haben
Die Bundestagsfraktion der LINKEN hat am Donnerstag über die Wahl von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zum Fraktionsvize befunden. Bartsch bestätigte dem ND die Kandidatur, die Wahl war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht erfolgt. Mehr ...
Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine wird an diesem Samstag in Berlin an der Sitzung des Parteivorstandes teilnehmen. Das bestätigte er am Donnerstag der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe). Mehr ...
LINKEN-Vorsitzender Lafontaine meldet sich auf Neujahrsempfang in Saarbrücken zurück
Proppenvoll ist das Casino auf dem IT-Park in Saarbrücken-Burbach am Dienstagabend. »Wir wären nicht hier, wenn wir nicht an Oskar glauben würden«, sagt eine Besucherin. Ein Heimspiel für Oskar Lafontaine, schließlich ist der Saarbrücker Stadtteil ohnehin eine Hochburg der Saar-LINKEN. Mehr ...
Erster öffentlicher Auftritt nach Operation / Frage nach Rückkehr bleibt offen
Oskar Lafontaine hat sich nach langer krankheitsbedingter Abwesenheit erstmals wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Klarheit über seine persönlichen politischen Pläne verschaffte sein Auftritt am Dienstagabend in Saarbrücken nicht. Mehr ...
Bisky: Kein Stalinismus durch die Hintertür
Die Parteiführung der LINKEN versucht nach den Personaldebatten mit inhaltlicher Arbeit wieder in Tritt zu kommen. Die LINKE wolle als »geeinte soziale Kraft für Frieden, Gerechtigkeit und einen demokratischen Aufbruch« streiten, erklärte der Geschäftsführende Vorstand am Montag. Mehr ...
Partnerschaften sollen Verständnis fördern
Die LINKE versucht nach den Personalquerelen der letzten Zeit, zur politischen Sacharbeit zurückzukehren. Die Entscheidung übers Personal soll ab jetzt intern herbeigeführt werden. Mehr ...
Bundesgeschäftsführer weist »Asyl«-Angebot der SPD zurück
Dietmar Bartsch hat den Lockruf der SPD, er möge bei ihr politisches »Asyl« suchen, zurückgewiesen. Das sei völlig indiskutabel, sagte der 51-Jährige am Samstag bei einer Landesvorstandssitzung in Rostock. Mehr ...
Die Spitzen der Ost-LINKEN stehen hinter Dietmar Bartsch
Von Schwerin bis Dresden liegen die Sympathien der Linkspartei überwiegend bei Dietmar Bartsch. Der will vorerst bis Mai weitermachen – und dann erst neu nachdenken. Mehr ...
Die Auseinandersetzung in der Linkspartei hat mit Streitkultur und ungeklärten Grundsatzfragen zu tun
Bartsch kontra Lafontaine? West gegen Ost? Der gegenwärtige Streit in der LINKEN beschäftigt die Gemüter. Mehr ...
Debatte um Bartsch und kein Ende – Lafontaine für 19. Januar in Saarbrücken angekündigt
Die Hoffnung, dass die Debatte in der LINKEN um Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch und sein offenbar belastetes Verhältnis zu dem erkrankten Parteichef Oskar Lafontaine nach der Klausurtagung am Montag in Berlin beendet wäre, erwies sich als Irrtum. Mehr ...
Führung der LINKEN fordert Ende des Streits und will Konfliktlösung »ohne Demütigung«
Mit scharfen Worten hat gestern die Spitze der Linkspartei ein Ende des internen Streits um Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch verlangt. Ob Lafontaine Parteivorsitzender bleibt, ist weiter ungewiss; Bartschs Tage in der Parteispitze könnten indessen gezählt sein. Mehr ...
Trotz hervorragender Wahljahresbilanz: Schwarzer Tag für Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch
Stühle – sogar knallrote – mussten ständig nachgeliefert werden. Schon bevor die Klausurtagung der LINKEN im Berliner Congress-Centrum am Alexanderplatz gestern um 12 Uhr begonnen hatte, war der Saal brechend voll. Mehr ...
Auf der Veranstaltung im Berliner Kongresszentrum machte Gregor Gysi sich den zuvor schon von Parteivize Klaus Ernst geäußerten Vorwurf zu eigen, der Bundesgeschäftsführer habe sich »in einem Punkt nicht loyal« gegenüber Oskar Lafontaine verhalten. Mehr ...
Noch keine Entscheidung über Rückkehr des Saarländers – Gregor Gysi verteidigt im ND-Interview den Pluralismus in der Linkspartei
Nach tagelangem Streit in der LINKEN um Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch und seine angebliche Illoyalität gegenüber dem erkrankten Parteichef Oskar Lafontaine haben viele Genossen gestern hoffnungsvoll gen Saarbrücken geschaut. Mehr ...
Der gegenwärtige Streit in der LINKEN erinnert in mancher Hinsicht an die Krise der PDS vor sieben Jahren
Einen solchen Krach wie derzeit hat die LINKE noch nie erlebt. Man muss schon sieben Jahre zurückschauen, in die Geschichte der Vorläuferpartei PDS, um Vergleichbares zu finden. Mehr ...
Rücktrittsforderungen an Bartsch lösen heftige emotionale Reaktionen in der Partei aus
Unter reger öffentlicher Anteilnahme ist die LINKE derzeit in einem heftigen Zwist verfangen. Der neue Streit um Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch zeigt alte Konfliktlinien. Drei Tage vor der Klausur der Linksfraktion im Bundestag ist eines schon klar: Der eigentlich geplante optimistische Start in ein arbeitsreiches Jahr droht zum Fehlstart zu werden. Auf der Agenda 2010 der LINKEN steht bislang nur gegenseitiger Notenwechsel. Mehr ...
Betrachtung über eine verschobene Debatte in der LINKEN
Von einer »neuen Streitkultur« ist häufig die Rede, wenn sich neue politische Formationen bilden. Es ist ein Schlagwort gegen die von der Öffentlichkeit gelegentlich zwar goutierten, aber nie honorierten politischen Machtkämpfe, Intrigen und Winkelzüge in den Hinterzimmern der Politiketagen. Mehr ...
Parteichef kritisiert »Selbstzerfleischung«
Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der LINKEN, hat angebliche Rücktrittsforderungen von Vertretern westlicher Landesverbände zurückgewiesen. Er trete nicht zurück, erklärte er gegenüber ND am Mittwoch. Mehr ...
Die LINKE wird derzeit von einem Fieber geschüttelt. Man könnte von einer verschleppten Krankheit sprechen. Diese verzehrt nicht nur das Polster an Optimismus, in das die Partei nach dem letzten großen Erfolg, dem Abscneiden bei der Bundestagswahl gehüllt war. Sondern ihr könnten für die Partei wichtige Personen zum Opfer fallen. Mehr ...
stern.de: Briefe von zwei Landesverbänden an Fraktionschef Gregor Gysi
Laut einem Bericht von stern.de haben die LINKE-Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (NRW) in Schreiben an Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi den Rücktritt von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch gefordert. Dieser sagte dem Onlinemagazin, er kenne die Briefe nicht und lehne einen Rücktritt ab: »Ich trete nicht zurück. Mehr ...
Es ist offen, wie ähnlich das Programm, das die LINKE im nächsten Jahr beschließen will, dem heutigen Entwurf sein wird. Jedenfalls wird die Programmdebatte nach den erst zuletzt wieder zutage getretenen innerparteilichen, verwirrend unterschiedlichen Befindlichkeiten ein viel zuverlässigerer Ausweis der wahren Verhältnisse in der Linkspartei sein, als es die Reaktionen auf einen Personalvorschlag zur Parteispitze sein können. Mehr ...
Bei der LINKEN war während ihrer wochenlangen Streitereien um Bartsch und Lafontaine, Realos und Fundis, Ost und West, Regierungsgegner und -befürworter nur noch wenig von politischen Inhalten die Rede, die sie in Zukunft vorranbringen will. Mehr ...
Dass Dietmar Bartsch gestern zur Pressekonferenz als leicht angeschlagen – freilich nur erkältungsmäßig – vorgestellt wurde, war vermutlich als doppelbödiger Gag gedacht. Denn ganz augenscheinlich zeigte sich der Noch-Bundesgeschäftsführer der LINKEN wild entschlossen, nach ernsten und trüben Tagen zur durchaus heiteren Klarsicht zurückzufinden. Mehr ...
Dietmar Bartsch hatte nach dem gegen ihn erhobenen Vorwurf drei Optionen. Er konnte um sein Amt als Bundesgeschäftsführer kämpfen, er konnte mit sofortigem Rücktritt reagieren, und er konnte das tun, was er gestern tat: seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur im Mai und die Erfüllung seiner Aufgaben bis dahin erklären. Er hat diese dritte Option gewählt, weil offenbar nicht stimmt, was ihm vorgeworfen wird: dass er illoyal sei. Die beiden anderen Optionen hätten die überhitzte Atmosphäre in der LINKEN kaum abgekühlt. Mehr ...
Chef im Ring
Eigentlich hatte die Linkspartei für gestern einen schönen Medientermin geplant, als Kontrapunkt zu den Hakeleien in der Regierung: Man wollte die Rückkehr Oskar Lafontaines ins Tagesgeschäft feiern und die Partei auf den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen einstimmen. Statt dessen: sehr viel Selbstbeschäftigung. Mehr ...
ND-Gespräch mit OSKAR LAFONTAINE
Gemeinsam mit Gregor Gysi war er vier Jahre lang Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, gemeinsam mit Lothar Bisky führt er die LINKE seit zweieinhalb Jahren. Wegen einer Erkrankung verzichtete er auf das Fraktionsamt bereits im Oktober, sein Bundestagsmandat legte er im Februar nieder. Für das Parteiamt wird er im Mai nicht erneut kandidieren. Doch als Vorsitzender der Landtagsfraktion im Saarland will er sich gelegentlich auch weiter bundespolitisch einmischen. Mit OSKAR LAFONTAINE sprach JÜRGEN REENTS über den Streit in der LINKEN und ihre Programmdebatte Mehr ...
Designierte Geschäftsführer der LINKEN hoffen auf Gemeinsamkeiten und Vernunft
Der angekündigte Rückzug der Parteichefs Oskar Lafontaine und Lothar Bisky sowie von Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch hat die LINKE in eine schwierige Lage gebracht. Bei ihrem Rostocker Parteitag im Mai liegt ein Personalvorschlag auf dem Tisch, der allen Proporzwünschen Genüge tun und den Streit in der Partei... Mehr ...
Klaus Ernst zur Lage der Partei nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine aus der Führung
Klaus Ernst ist Vizevorsitzender des Vorstandes der Linkspartei und Vizefraktionschef im Bundestag. Der Gewerkschafter war einer der Mitbegründer der WASG. Sein Name ist einer derjenigen, die für den künftigen Parteivorsitz gehandelt werden. Im Streit um Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch hatte er diesen der Illoyalität bezichtigt, Oskar Lafontaine hat sich in seiner eigenen knappen Stellungnahme zum Thema ausdrücklich auf Ernst berufen. Mit ihm sprach für Neues Deutschland Uwe Kalbe. Mehr ...
Heinz Vietze zu Bartsch, Lafontaine und seinen Wünschen an die LINKE
Heinz Vietze war jahrelang PDS-Landtagsabgeordneter in Brandenburg und parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion in Potsdam. Inzwischen ist der Gesellschaftswissenschaftler Vorstandsvorsitzender der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit dem 62-Jährigen sprach gestern Gabriele Oertel in Berlin. Mehr ...
Lothar Bisky zu Situation, Aufgaben und Konflikten der Linken in Deutschland und Europa
Am Freitag und Samstag berieten in Berlin Vorstand und Rat der Parteivorsitzenden der Partei der Europäischen Linken (EL) über die Herausforderungen in diesem Jahr. Neben der Klima-, Friedens- und Gleichstellungspolitik, der europäischen Sozialunion und der Einberufung des 3. EL-Kongresses wurde auch die jüngste Entwicklung in der deutschen LINKEN debattiert. Mit Lothar Bisky, Vorsitzender der EL und der LINKEN, sprach für ND Uwe Sattler. Mehr ...
Gregor Gysi im ND-Interview: Der Druck auf Oskar Lafontaine muss endlich aufhören
Linksfraktionschef Gregor Gysi hat einen Krankenbesuch im Saarland gemacht – und vermutlich dabei mit Parteichef Oskar Lafontaine nicht nur über dessen persönliche Gesundheit gesprochen. Denn auch die Linkspartei zeigt sich derzeit etwas angeschlagen. Beschwerdeführende Briefe über Dietmar Bartsch – vornehmlich aus West-Landesverbänden – wechseln sich mit Solidaritätsadressen an den Bundesgeschäftsführer – vornehmlich aus Ost-Landesverbänden – ab. Mit Gregor Gysi sprach über all das Gabriele Oertel. Mehr ...
Gesine Lötzsch über die Linkspartei, Lafontaine und die Hoffnung auf neuen Schwung
Gesine Lötzsch hat die Fahne der PDS gemeinsam mit Petra Pau im Bundestag auch hochgehalten, als ihre Partei 2002 den Wiedereinzug verpasste. Das war nicht immer leicht, hat der Philologin aber vielleicht auch zu jener gewissen Gelassenheit verholfen, mit der sie die heutigen Querelen in der LINKEN betrachtet. Mit der 48-Jährigen sprachen Gabriele Oertel und Jürgen Reents. Mehr ...
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