
20.06.2013,
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Medien
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Wie schwarz ist die Revolution?
MEDIENgedanken: Debatte um Rassismus und soziale Realität in Kuba
Leichtfertig ist Roberto Zurbano mit der Anfrage der »New York Times« (NYT) nicht ungegangen. Tagelang habe er, der kubanische Essayist, mit der Redaktion einer der größten US-Tageszeitungen über den Artikel verhandelt. Es ging um ein heikles Thema: die kubanische Revolution und Rassismus.
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Die Krise kommt im Tröpfelschritt
Deutschland ist bislang recht gut durch die seit Jahren anhaltende Euro- und Wirtschaftskrise gekommen. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück, die Wirtschaft brummt. Wer hat, dem wird gegeben, wer viel hat, dem wird viel gegeben. Nein, solcherart Reden denkt zu kurz. Das tiefere Geheimnis des Krisengewinnlers Deutschl...
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OUT of SPACE: Katholisches Weltbild
Papst Franziskus macht ernst. Vor wenigen Tagen soll er - in internen Gesprächen - über den großen Einfluss einer »Schwulen-Lobby« im Vatikan geklagt haben. Man müsse, sehen, was man da tun könne, wurde er in der Presse zitiert. Vollzug im Kampf gegen die Unmoral vermeldet bereits der Weltbild-Verlag. Das zur kathol...
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Journalistisches Profil
Das Medium Zeitung leidet an Gesichtslosigkeit, nur schwerlich lässt sich dem gedruckten Wort noch ein Profil geben. Das suchen die Zeitungsmacher zunehmend im Internet. Kai Diekmann, Chefredakteur der »Bild«-Zeitung ist dieser Tage aus Silicon Valley zurückgekehrt.
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OUT of SPACE: Hund beißt Mann
Eine wichtige Regel fürs Nachrichtengeschäft der Medien lautet: Je ungewöhnlicher eine Meldung ist, desto größer ist ihr Nachrichtenwert. Recht gut lässt sich dies mit der Zeile »Mann beißt Hund« veranschaulichen. Die Alltäglichkeit (»Hund beißt Mann«) ist keine einzige Zeile wert. Getreu dieser Regel vermeldeten vo...
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Die schwarzen Kanäle
MEDIENgedanken: Präsenz von Politikern der Linkspartei in den TV-Nachrichtensendungen
Was bedeutet Meinungsvielfalt in Theorie und Praxis? Wenn die Opposition zusammenschrumpft auf SPD und Grünen, wenn von Statements der Linkspartei weit und breit kaum etwas zu sehen ist? Obwohl gerade sie es ist, die sich oft vom Meinungs-Einheitsbrei abhebt.
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Person Dinosaurier
Reinhold Beckmann beendet 2014 seine Talkshow
Reinhold Beckmann hat jetzt das Ende seiner Talkshow »Beckmann« zum Ende nächsten Jahres verkündet. Er habe das Gefühl, dass es bei der Bewertung seitens der ARD nicht um Qualität gehe, sondern nur um die Frage, welche Sendeanstalt wie viele Talkshows habe.
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Rückkehr zum Gedruckten
MEDIENkrise: Zeitungen in den USA
Die »Times Picayune« (TP) aus New Orleans zeigt sich reumütig. Noch vor zwei Jahren hatte das Blatt seine gedruckte Auflage heruntergefahren, später nur noch drei Mal die Woche eine Ausgabe gedruckt. Alle Kraft wurde auf die Internet-Ausgabe der Zeitung gesetzt.
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Britischer Humor
Wir sind wieder Spitze. Mit »wir« ist im patriotischen Überschwang Deutschland gemeint. Der BBC World Service hat in seiner jährlich weltweit erhobenen Umfrage nach dem beliebtesten Land für 2013 Deutschland auf den Rang Nummer eins gesetzt. Im vergangenen Jahr war Deutschland noch hinter Japan auf dem zweiten Platz...
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OUT of SPACE: Ungenauer Frontverlauf
Der Streit um die neue Haushaltsabgabe (vormals Rundfunkgebühr) tobt munter weiter. Mittlerweile aber wird die Frontziehung zwischen Befürwortern, Verteidigern, Kritikern und Gegnern der Gebühr immer schwieriger. Michael Seidel etwa, seines Zeichens Chefredakteur gleich dreier Zeitungen (»Schweriner Volkszeitung«, »...
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Manipulativ und schlecht für die Psyche
MEDIENinterview: Hände weg von Castingshows?
Ende April veröffentlichten das Institut IZI und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) unter dem Titel »Sprungbrett oder Krise? Das Erlebnis Castingshow-Teilnahme« eine Untersuchung zu den psychischen Folgen dieser Shows. Thomas Klatt fragte IZI-Leiterin Maya Götz.
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BLOGwoche: Zwei Mal Amputation
Angelina Jolie und Telekom
Beginnen wir mit dem Aktuellen: Angelina Jolie, Tomb-Raider-Traum aller pubertierenden Jungs (und solcher Männer, die Jungs geblieben sind), hat sich die Brüste amputieren lassen, weil sie aufgrund eines Gendefekts ein erhöhtes Brustkrebsrisiko hat. Hat sie wirklich? Nein, meint jedenfalls eine Bloggerin, die unter ...
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OUT of SPACE: Das Spiel zur Eurokrise
Wir haben es ja schon immer gewusst. Die Krise im Euroland ist nur ein großes Spiel - und wir alle sind die Kandidaten. Das Spiel zu diesem Spiel gibt es jetzt auch. Es heißt »Top floor - hoch hinaus« und ist auf dem Computer für jedermann spielbar. Geschaffen hat das Online-Spiel die Europäische Zentralbank (EZB), ...
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Die Beste unter den Kleinen
MEDIENgeschichte: Linke Monatszeitung »Leipzigs Neue« feiert 20-jähriges Bestehen
Der Anspruch ist hoch, das Geld knapp: So sieht der Alltag vieler linker Blätter aus. Um so bemerkenswerter ist ein Jubiläum, das »Leipzigs Neue« jetzt begeht: Die Monatszeitung wird 20 Jahre alt. Die »Macher« bewiesen von Beginn an Riecher für politische Brisanz.
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Ikonographie des Terrors
Bei der Berichterstattung über den sogenannten NSU-Prozess in München stehen viele im Mittelpunkt: Derzeit vor allem die Hauptangeklagte Beate Z. Die möchte offenbar als »Gudrun Ensslin des rechten Terrors« in die Analen eingehen. Ein Ziel hat sie zumindest erreicht: Ihr Konterfei prangte in den vergangenen Tagen au...
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BLOGwoche: Analoger Dünkel
Die Telekom hat eine Idee, wie man mit dem Internet noch mehr Geld verdienen kann. Der Konzern bietet künftig den schnellen Datentransfer nur noch gegen einen Aufschlag an. Die Netzgemeinde auf der diesjährigen re:publica hat sich darüber dieser Tage heftigst empört. Zu Recht.
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OUT of SPACE: Jeden zweiten Tag fernsehfrei
Guckt die Jugend eigentlich noch Fernsehen? Ja und Nein. Eine »kontinuierliche Abwendung der jüngeren Generation vom Fernsehen« lasse sich nicht belegen, heißt es in der Fachzeitschrift »Media Perspektiven« (03/2013). Allerdings sei der Kreis der täglichen Fernsehzuschauer seit 2008 »etwas kleiner geworden«. Während...
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Hoch lebe die Schuldvermutung
MEDIENgedanken: Über journalistische Hobbyjuristerei
Man nennt es das juristische Prinzip der Unschuldsvermutung. In der Öffentlichkeit darf niemand schlecht geredet werden, ehe er nicht mit einem rechtskräftigen Gerichtsurteil schuldig gesprochen wurde. Das ist ein seit Jahrhunderten eigentlich gültiges edles Prinzip.
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OUT of SPACE: Senioren weniger Wert
Wenn es stimmt, was der Sportinformationsdienst (SID) dieser Tage meldete, dann ist es um die westliche Wertegemeinschaft sehr, sehr schlecht bestellt. Unter Berufung auf eine Studie der englischen University of Essex heißt es beim SID, dass ältere Unfallopfer weniger wertvoll als jüngere seien. Zu dieser Erkenntnis...
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dpa-Chefredakteur Büchner wechselt an «Spiegel»-Spitze
Wolfgang Büchner (46) wird Chefredakteur des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» und von «Spiegel Online». Er solle sein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt antreten, teilte «Der Spiegel» in Hamburg mit. Büchner war bereits von 2008 bis 2009 Chefredakteur von «Spiegel Online».