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Übersicht: Essay

  • 28.04.2012

    Die harte Zeit in der Spiegelgasse

    Zürich: Einsamkeit, die herunterzieht ...
    Von Ullrich H. Kasten und Hans-Dieter Schütt

    Ein Dokumentarfilm-Essay über Lenin. Nicht: Fakt für Fakt. Der Fakt als Verführung zur Interpretation. Erinnerung ist Erfindung. Film: nicht über das, was man sieht, sondern darüber, wie man es auch sehen könnte. Wie beginnen? Vielleicht Moskau. Gegenwart. Vor dem Auferstehungstor zum Roten Platz: Leute aus aller Welt stehen hier um Lenin herum, das heißt: um einen Lenin-Darsteller - der Einlad... Mehr ...

  • 14.04.2012

    Vom Grund der Dinge

    Der Untergang, nachträglich koloriert, nach einem Gemälde von Willy Stöwer
    Von Hans-Dieter Schütt

    Traumschiffe haben uns alles genommen. Die Liegestühle auf den Decks stehen in langen Reihen, für Leute, die pauschal dafür bezahlt haben, den fernen Horizont mit ihrem Dösen zu entwürdigen. Hinter geschlossenen Augen unterm Sonnenlicht findet statt, was auch in U-Bahnen, auf dem Heimweg vom Arbeitstag, stattfinden könnte: ein langsames Entdämmern, dem jede Bewegungsrichtung recht ist, wenn sie nu... Mehr ...

  • 31.03.2012

    Fritz Rudolf Fries: Von Büchern und Menschen

    Ich und die Leser Zu spät erinnerte ich mich an den Ratschlag des Verlegers Rudolf Marx. Wir saßen in seinem Arbeitszimmer, in der Leipziger Innenstadt. Einst die deutsche Mitte verlegerischer und buchhändlerischer Unternehmungen. Umschlagplatz einer Weltkultur, die Geschäft und Geist zu vermählen trachtete. Im Austausch lebten hier Autoren und Übersetzer. Tauchnitz und Albatross druckten im Or... Mehr ...

  • 17.03.2012

    Leben und Schreiben: Die lange Spur der Schmerzen

    Hans-Dieter Schütt

    Wo Trauer ist, ist Hoffnung Mehr ...

  • 18.02.2012

    Landolf Scherzer: Madame Zhou

    Wartende Wanderarbeiter

    Ihr Büro, ein winziges Zimmer in einem Schuppen, hat Frau Zhou wohnlich eingerichtet. Neben einem goldgerahmten Porträt von Mao hängt die Schwarz-Weiß-Fotografie eines alten Ehepaares, das sehr ernst in gerader Haltung vor einer kleinen Kiefer steht. »Meine Eltern waren groß und kräftig, nur ich blieb klein und zierlich. Vielleicht weil sie mir den Namen Hua gegeben haben.« Hua könnte man mit ... Mehr ...

  • 04.02.2012

    Was zählt ist Mitmenschlichkeit

    Friedrich Schorlemmer
    Friedrich Schorlemmer

    Ein katholischer Theologe begründet in einer Flugschrift, warum das Christentum sich neu erfinden muss. Die Kirchen befänden sich in einer fundamentalen Glaubenskrise, sagt Hubertus Halbfas, überall würde die Substanz der Tradition dahinschmelzen. Dem Verdunsten des christlichen Glaubens ist nicht mehr durch Kirchenreform beizukommen. Mut zu einem substanziellen, einem ehrlichen Nachdenken dar... Mehr ...

  • 21.01.2012

    Wunde Deutschland

    »Du warst und bist ein typischer Deutschnationaler, und die sind es, die uns Hitler und seine Teufelei gebracht haben. Daß Du auch an Hitler selbst und seine Partei als reine, patriotisch-idealistische Sache geglaubt hast, ist traurig und nicht zu verzeihen, es ist die Sünde von 90 Prozent der deutschen Intellektuellen, und das Volk und die Welt hat diese größte deutsche Sünde teuer bezahlt ... Aber diese Schuld oder Sünde oder Dummheit, wie man es nun nennen will, teilst Du mit Tausenden von Kollegen, denen man kein Haar gekrümmt hat. Auch Leute wie Gerhart Hauptmann haben diese Sünde begangen, trotzdem wird sein Werk und Andenken heute noch gefeiert.«
Hermann Hesse in einem Brief an Ludwig Finckh
    Von Gunnar Decker

    Das letzte Mal in seinem Leben betritt Hermann Hesse 1936 deutschen Boden und auch das nur zu einem Kurzbesuch bei einem Augenarzt in Bad Eilsen, bei dem er sich - vergeblich - Linderung seiner unerträglichen Augenschmerzen verspricht. Dort trifft er das erste Mal seinen Verleger Peter Suhrkamp, der den »arisierten« Fischer Verlag - auf Bitten der emigrierten Familie Fischer - übernommen hatte, da... Mehr ...

  • 07.01.2012

    Wir Alarmierten

    Von Irmtraud Gutschke

    Da gibt es doch tatsächlich schon den »Duft zum Weltuntergang«: »Axe 2012 Final Edition« als Geschäftsidee aus dem Konzern Unilever. In einem der zahlreichen YouTube-Videos dazu sprüht sich ein junger Mann mit dem Deo ein, nachdem er beim Bau einer Arche Noah schwitzte. Da strömen ihm schöne Frauen in Scharen zu ... Eternity, Evidence, Miracle, Revelation, Forever: Schon längst spielen die Krea... Mehr ...

  • 24.12.2011

    Bejahung. Trotz der Abgründe

    Christian Lehnert

    nd: Christian Lehnert, es gibt ein Gedicht von Günter Kunert, darin beschreibt er das Schicksal des Dichters: Er suche nach dem ersten, dem gültigen Wort - finde aber stets nur das zweite, schwächere.Lehnert: Aller Anfang - das ist jetzt nicht nur dichtungsbezogen, sondern theologisch gedacht - entzieht sich uns ins Mythische, ins Metaphorische. Den Anfang haben wir nicht. Wenn wir über ihn nachde... Mehr ...

  • 03.12.2011

    Verse, die Fenster zerspringen lassen

    Die Popen gehen in die Pilze - Aquarell von Daniil Charms
    Von Uwe Stolzmann

    Er war ein schriller Typ, ein Bohemien, oft seltsam verkleidet, als Sherlock Holmes, als Riesenbaby mit Schnuller um den Hals, bisweilen saß er auf einem Schrank, einem Baum und deklamierte Nonsensverse: Daniil Iwanowitsch Juwatschow, geboren 1905 in der Zarenstadt St. Petersburg. Er liebte Geräte ohne Funktion, ein Dackel hieß »Brandenburger Konzert«; er liebte Masken, Kostüme, Pseudonyme - Sc... Mehr ...

  • 05.11.2011

    Lebenszeichen

    Joachim Seyppel

    KürzelVon allen Meeren, die ich kenne, von allen Wassern, die ich liebe, steht mir der Teupitzsee am nächsten. Krabben an Biloxi schmecken immer ein wenig wie Krebse bei Tornows Idyll. Die bunten Wipfel der Ägäis wehten so schwermütig wie die an der Liebesinsel. Den Scharmützelsee roch ich trotz des Fischtrans von Monterey. Badete ich in Meknes oder am Fort de l‘eau, schienen Araberjungen selten b... Mehr ...

  • 15.10.2011

    Ein Haus für Chamisso

    Der Kunersdorfer Musenhof, wo sich seit 2011 das Chamisso-Literaturhaus befindet
    Von Klaus Bellin

    Plötzlich war er allein, die Freunde verschwunden, der Krieg nicht mehr aufzuhalten. Das Volk, getragen von vaterländischer Begeisterung, stand auf, Napoleon zu verjagen, nur er, Adelbert von Chamisso, Spross eines lothringischen Adelshauses, 1781 geboren in der Champagne, in den Revolutionswirren 1792 mit der Familie erst nach Lüttich, dann nach Preußen geflüchtet und seit kurzem Student der Zool... Mehr ...

  • 08.10.2011

    Laxness, die Sagas und die Moderne¶

    Hubert Seelow im Gespräch mit Halldór Laxness.

    ● Wie würden Sie die neue isländische Literatur im Kontext der europäischen Literatur bewerten?Die lange Prosatradition sowie die auch heute noch ungeheuer starke Stellung von Sprache und Literatur im kulturellen Bewusstsein der Isländer tragen dazu bei, dass dieses kleine Volk von nur etwa 320 000 Menschen eine außerordentlich interessante Literatur hervorbringt. Natürlich ist d... Mehr ...

  • 24.09.2011

    Schmuddelwetter in St. Ansgar

    Theodor Weißenborn, geboren 1933 in Düsseldorf, studierte zunächst Kunstpädagogik (sein Vater war der Maler Karl Weißenborn), dann Philosophie, Germanistik und Romanistik. Später folgten Studien der medizinischen Psychologie und Psychiatrie. Als Schriftsteller hat er sich seit Anfang der 60er Jahre vor allem durch zahlreiche Prosawerke und Hörspiele einen Namen gemacht.

Die »hinter Mattglas verdrängten unschönen, bedrückenden und beschämenden Inhalte in das öffentliche Bewusstsein zurückzuholen«, gehört zu seinem künstlerischen Credo. »Kritik der Gesellschaft, Kritik an den offenbaren und verschleierten gesellschaftlichen Missständen« – darin eingeschlossen auch die Aufklärung bezüglich religiöser Heuchelei.

Vorliegenden Text hat Theodor Weißenborn uns als Erstveröffentlichung zur Verfügung gestellt.

    Es war außerhalb der Saison. Kein Pilgerzug, keine Pilger, keine Fahnen, keine Chöre – nur der alltägliche Nahschnellverkehr mit Pendlern aus Freising und Umgebung und im Nebenabteil ein Transistorgerät: das Naabtal-Duo mit – Zufall oder sinnreiche Fügung – »Patrona Bavariae«. Der Gnadenort in der frühen Dunkelheit eines verregneten Samstags im Oktober.Vor dem Bahnhof fegte böige... Mehr ...

  • 10.09.2011

    Er lebt

    Hochhäuser gibt es nicht. Hier gibt es keine geschäftstüchtigen Manager, keine dunkelhäutigen Sekretärinnen, kein touristisches Sprachengewirr. Kein nervös aufheulendes und rasch wieder abschwellendes Geheul von Polizeisirenen in Schluchten aus Glas und Stahl. Nichts an dem Flecken Welt, wo Alexander am 11. September 2001 von der Katastrophe erfuhr, gleicht Lower Manhattan. Gar nichts. Hellers... Mehr ...

  • 20.08.2011

    Er war der »Andalusische Hund«

    Von Hans-Jürgen Heise

    Er ist eine der Schlüsselfiguren der Weltliteratur des zwanzigsten Jahrhunderts. In anderthalb Jahrzehnten hat Federico García Lorca ein Werk geschaffen, das ihn – neben Cervantes – zum berühmtesten spanischen Schriftsteller hat werden lassen. Zusammen mit seinem Weggefährten Rafael Alberti bildete er ein strahlendes Doppelgestirn der zelebren 27er Generation. Der Gruppenname bezog sich auf den gr... Mehr ...

  • 20.08.2011

    In Granada geschah der Mord – in seinem Granada!

    Von Michael Berger

    Eine schmale Landstraße, von Einheimischen »Landstraße des Todes« genannt, führt zu den Hängen der Sierra de Alfacar im Nordosten der Provinzhauptstadt Granada. Unweit der Straße liegen die Reste der Colonia, in den Jahren der Republik ein Ferienlager für Schulkinder. Nachdem die Faschisten am 20. Juli 1936 in Granada die Macht übernommen hatten, wurde das Gebäude in ein Behelfsgefängnis umfunktio... Mehr ...

  • 09.07.2011

    Nachruf auf eine Badeanstalt

    Von Moritz Reininghaus

    Kafkas knappe Botschaft ist schlicht unverfroren. Sie solle doch bitte, so schrieb der Schriftsteller im September 1909 vom Gardasee aus an seine Schwester Ottilie, »fleißig im Geschäft« der Eltern mithelfen. Er selbst wollte es sich derweil hier, so fügte er an, »gut gehen lassen«. Nicht selten enthalten Kafkas Postkarten solcherlei Anweisungen oder Belehrungen. So riet er ihr, als er vier Jahre ... Mehr ...

  • 25.06.2011

    Wohl-Sein, Wahrheit ...

    Von Irmtraud Gutschke

    Eine tägliche Medienkritik von Erich Fromm – Lichtblicke wären das. Was wird vermeldet, wie wird es gewichtet, kommentiert und warum gerade so. Unsere Wahrnehmung politischer Wirklichkeit hat doch auch mit uns selber zu tun. Mit den Verhältnissen, in denen wir leben, und mit persönlicher Befindlichkeit. Wahrheit, Lüge und die Grauzone der Interpretation dazwischen: ein Spiegel von Interessen, Bedü... Mehr ...

  • 04.06.2011

    Hermann Kant: Ein Vorkommnis

    Um der Stimmung zu entgehen, in die mich ein Doppel aus technischem und menschlichem Versagen zu drängen drohte – ich war mit dem Drucker nicht zurechtgekommen und las es als Demenzsignal –, wollte ich die Arbeit vorerst meiden. Wollte im Freien ein Buch lesen, das ich erworben hatte, weil es auf seiner ersten Seite über jemanden hieß, er sei »greener than Greenpeace«. Mehr ...

  • 07.05.2011

    Dschungel mit Brombeeren, Disteln und Schlangen

    Frisch auf dem Sofa von Roland Links
    Von Uwe Stolzmann

    Leser sind wunderliche Wesen. Ich hörte von einem, der eines toten Dichters wegen ins Tessin fuhr, von Locarno hinauf ins Valle Onsernone, fünfzehn Kilometer verwegener Kurven, unten der Lago und über ihm die Ödnis der Kastanienwälder, in ein Dorf mit grau geduckten Häusern; ein Dorf am Hang, verwinkelt, verwaist, das er einmal hinauf und hinab ging, ohne jenes eine Haus zu finden (im Ortskern ent... Mehr ...

  • 09.04.2011

    Der unsterbliche Ritter von der traurigen Gestalt

    Fritz Rudolf Fries, 1935 in Bilbao, Spanien, geboren, kam 1942 nach Leipzig und wurde zu einem der bekanntesten Schriftsteller der DDR. Beginnend mit »Der Weg nach Oobliadoh« und »Das Luftschiff« hat er an die 20 Bücher veröffentlicht. Verdient machte er sich auch als Herausgeber und Übersetzer aus dem Spanischen (z.B. von Julio Cortázar, Pablo Neruda, Luis Buñuel).

Sein jüngster Roman, »Alles eines Irrsinns Spiel«, erschien bei Faber & Faber.

    Von Werner Krauss lernten wir im Romanischen Seminar der Leipziger Universität, dass in jedem die Zeiten überlebenden Werk der Literatur eine sich fortschreibende Idee stecke. Ein verborgener Rest, der die Absichten des Autors erst nach und nach preisgibt. Ein Aufruf, wie Krauss vermutlich ironisch formuliert haben würde, der immer neue Generationen von Literarhistorikern, Philologen, Kritikern und nicht zuletzt Übersetzern antreten lässt, das geniale Werk zu deuten. Mehr ...

  • 26.03.2011

    Die ideale Wurstzeitung

    Von den »Berliner Abendblättern« ist lediglich ein (fast) vollständiges Exemplar erhalten geblieben. Zu danken ist es der Sammelleidenschaft der Brüder Grimm, die damals nicht einmal in Berlin, sondern in Kassel lebten. Heute befindet sich dieses Original in Schweizer Privatbesitz.

Einen Faksimiledruck der Zeitung, herausgegeben von Georg Minde-Pouet, gab es erstmals 1925 in Leipzig. Den letzten reprografischen Druck besorgte Helmut Sembdner für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft in Darmstadt. Er erschien 1970 und noch einmal 1982.

Die Editionen der Werke und Briefe bringen nur die Texte, die man Kleist zuordnen konnte. Komplett sind die »Berliner Abendblätter« in der kürzlich abgeschlossenen Brandenburger Kleist-Ausgabe von Roland Reuß und Peter Staengle abgedruckt, die im Stroemfeld-Verlag erschienen ist.
    Von Klaus Bellin

    Im März 1811 steht Heinrich von Kleist am Abgrund, wieder einmal. Der Kampf um seine Zeitung, die »Berliner Abendblätter«, ist da endgültig verloren. Die Appelle verpufft, die Bitten ungehört, die Freunde und Mitarbeiter unsichtbar. Er kann nichts mehr tun. Er schreibt – die letzte Pflicht, die noch zu erfüllen ist – eine Anzeige, die die Ausgabe vom 30. März beschließt und den Lesern mitteilt, dass keine weitere folgen wird. Karge Worte. Über die Gründe, die zu diesem Schritt führten, will er ... Mehr ...

  • 26.02.2011

    Guru des anderen Lebens

    Gunnar Decker, geboren 1965 in Kühlungsborn, lebt in Berlin, zuletzt erschienen seine Biografien über Franz Fühmann und Vincent van Gogh, sowie der Essay-Band »Über die unentwickelte Kunst ungeteilt zu erben. Eine Deutschstunde« (zus. mit Kerstin Decker). Derzeit arbeitet er an einer Biografie Hermann Hesses, die im kommenden Jahr im Carl Hanser Verlag erscheint.
    Von Gunnar Decker

    Das Leben wird um 1900 auf explosionsartige Weise unübersichtlich. Ein Moloch aus Schmutz, Maschinenlärm, künstlichem Licht und Geschwindigkeit. Wie kann man inmitten dieser technisch hochgerüsteten labyrinthischen Wirklichkeit ein unmittelbares Gefühl für die Natur bewahren, die innere und die äußere? Eine ernste Frage, auf die es viele – konjunkturbedingt – unernste Antworten gibt. I... Mehr ...

  • 12.02.2011

    Der Abgeschiedene oder die Ehrung eines Sohnes der Stadt

    Theodor Weißenborn, geboren 1933 in Düsseldorf, studierte zunächst Kunstpädagogik (sein Vater war der Maler Karl Weißenborn), dann Philosophie, Germanistik und Romanistik. Später folgten Studien der medizinischen Psychologie und Psychiatrie. Als Schriftsteller hat er sich seit Anfang der 60er Jahre vor allem durch zahlreiche Prosawerke und Hörspiele einen Namen gmacht. »Empörung angesichts der unw... Mehr ...

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26.05.2012 | Marcus Meier

Sind Frauen die besseren Politiker?

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