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  • 11.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Afrikanischer Opfergang

    Wettbewerb: »Aujourd'hui« von Alain Gomis

    Von Gunnar Decker

    Revolution betrifft ja immer zweierlei: die alte und die neue Ordnung. Das war bereits das Thema des Berlinale-Eröffnungsfilms »Leb‘ wohl, meine Königin«. Hoffnung auf Zukunft wächst mitten in einer alten absterbenden Ordnung. So möchten es jedenfalls die Revolutionäre aller Zeiten gern sehen. Aber es bleibt ein Drama: Zwei Welten konkurrieren miteinander ...

  • Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.
    Christian Morgenstern
  • 11.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Mein Tagebuch (3)

    Retrospektive

    Von Günter Agde

    »Gibel sensazii« (Untergang der Sensationen, 1935, Andrijewski) ist ein Science-Fiction-Film der besonderen Art. Die klassische Klassenkampf-Situation in einem anonymen kapitalistischen Land: Industriearbeiter gegen Fabrikbesitzer. Ein Ingenieur erfindet einen Roboter, der alles kann, vor allem auf Befehl arbeiten ...

  • 11.02.2012
    Feuilleton

    Leichte Hand

    Eintritt ins Rentenalter: »junge Welt«

    Von Thomas Blum

    Mit ihren täglich 360 .000 Exemplaren dürfte die Auflage der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« etwa 25-30mal so hoch sein wie die der kleinen Tageszeitung »jungen Welt«, die am Sonntag 65. Geburtstag feiert. Dennoch verhält es sich mit der traditionsreichen »jungen Welt« so ähnlich wie mit der nicht weniger altehrwürdigen »FAZ« ...

  • 11.02.2012
    Feuilleton

    Reim auf die Woche

    Auf dem Olymp, das ist ein Berg von Schulden, sieht Menschenvolk seit jeher kläglich aus. Nur Götter, reiche, wollte Zeus dort dulden, den Sterblichen im Tal: das Armenhaus. Äonen ist es her, dass von dort oben ein Mann hinabstieg, besser: ein Titan; Prometheus trotzte lachend Vaters Toben - und machte stolz den Griechen Feuer an ...

  • 11.02.2012
    Feuilleton

    Erich Fried: Die Leiden

    Erich Fried: Die Leiden

    Der leidet an seinem Reichtum und der an seiner MachtIch leide an meinem Mitansehn wie der Tag an der Nacht Der leidet an seiner Liebe und der an seiner NotIch leide an meinem Drandenkenmüssen wie das Leben am Tod Der leidet an seiner Habsucht und der an seiner LustIch leide an meinem Nichthelfenkönnen wie das Herz an der Brust Aus: Erich Fried, Gedichte ...

  • 10.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Leisetreter und Wutbürger

    Die CDU endlich mal außer Wettbewerb: »Herr Wichmann aus der dritten Reihe« / Andreas Dresens zweiter Film über einen Brandenburger Abgeordneten: Sorgen mit dem Bummelzug +++ Das Maß eines redlichen Christdemokraten

    Von Ralf Schenk

    Die 62. Internationalen Filmfestspiele bestimmen seit gestern das kulturelle Flair Berlins. Der Wettbewerb begann, für zahlreiche Sektionen öffneten sich die Vorhänge. Insgesamt werden über 400 Filme zu sehen sein. »Herr Wichmann aus der dritten Reihe« von Andreas Dresen läuft außer Konkurrenz.

  • 10.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Hintertreppe der Revolution

    Eröffnete den Wettbewerb: »Leb wohl, meine Königin!« von Benoît Jacquot (Frankreich)

    Hintertreppe der Revolution
    Von Gunnar Decker

    Immerhin, die Französische Revolution. Es gab schon weniger ambitionierte Eröffnungsfilme der Berlinale. Denn so ein Eröffnungsfilm will bekanntlich eine festliche Angelegenheit sein. Ist die Revolution ein Fest? Vielleicht, freilich ein schmutziges, ein blutiges zumal. Ein Schlacht-Fest schließlich - nachdem der Adel guillotiniert war, folgten die Girondisten, schließlich richteten sich die Jakobiner gegenseitig hin ...

  • 10.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Retrospektive: Tagebuch (2)

    Von Günter Agde

    Der Spielfilm »Potomok Tschingis-Chana« (Sturm über Asien 1929, Pudowkin) lief bereits im Deutschland der 1920er Jahre und erzielte vor allem wegen seiner exzessiven Bildsprache einen großen Erfolg. Wie ein ethnographisches Märchen erzählt er von der Menschwerdung eines Exoten: Ein junger Mongole wird betrogen, wehrt sich, gerät zwischen alle Kampfparteien und überlebt dank eines rätselhaften Papiers ...

  • 09.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Wem gehört die Welt?

    Über Aufbrüche und Umbrüche

    Wem gehört die Welt?
    Von Marion Pietrzok

    Aufbrüche und Umbrüche - wie ein roter Faden zieht sich das Thema durch alle Sektionen des Festivals. Aufbrüche und Umbrüche - das ist in diesem Berlinale-Jahrgang das Fazit über das Filmschaffen der gegenwärtigen Welt. Das gesellschaftskritische Kino hat hier seinen Platz - mehr denn je haben Filmemacher ihr Kameraobjektiv auf die Probleme unserer Zeit scharfgestellt ...

  • 09.02.2012
    Berlinale 2012 (Feuilleton)

    Geschichte folgt uns nach

    Regisseurin Agnieszka Holland über Kino als Erinnerungspflicht

    Geschichte folgt uns nach

    Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland (Jg. 1948) schuf das Drama »In Darkness«: Juden verstecken sich in der Kanalisation von Lwow vor den Nazis. Der Film der »Berliner Firma SCHMITz Katze Filmkollektiv« ist als bester nicht-englischsprachiger Film für den Oscar nominiert.

  • 08.02.2012
    Berlinale

    Filmquiz - Rätseln Sie mit!

    Berlinale 2012

    Filmquiz - Rätseln Sie mit!

    Vom 09. - 19. Februar veröffentlichen wir täglich ein Foto aus einem Film. Rätseln Sie mit und gewinnen Sie ein DVD-Paket.

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Der Film-Blog von Charlotte Noblet
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