Es waren hauptsächlich zwei Arten von Apparaturen, die im 18. Jahrhundert den Weg zur Industriellen Revolution ebneten: die Arbeits- und Werkzeugmaschinen, die dazu dienten, die Handarbeit zu mechanisieren. Und die Dampfmaschine, die dafür den Antrieb lieferte und um deren Erfindung sich bis heute viele Legenden ranken. Mehr ...
Die Strapazierfähigkeit von Spinnennetzen könnte nach Einschätzung von US-Forschern als Vorbild für technologische Neuerungen dienen. Es sei nicht nur die Widerstandskraft der einzelnen Fäden des Netzes, die sie so haltbar mache, sondern auch ihre raffinierte Architektur, heißt es in einer Studie vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), die im Wissenschaftsjournal »Nature« (Bd. 482, S. 72)... Mehr ...
Nach dem chinesischen Neujahrsfest sind Wassermelonen fast überall in Hongkong ausverkauft. Meine angeborene Forscherneugier treibt mich ins Internet, und Erstaunliches ist da zu lesen: US-Lebensmittelforscher weisen eindringlich auf die inneren Werte der beliebten Frucht hin. Enthalten die Wassermelonen doch neben Antioxidantien mit Citrullin auch einen wichtigen Verwandten der Aminosäure Arginin... Mehr ...
Den kleinen Kerl als steilen Zahn zu bezeichnen, würde den Kern der Sache nicht ganz treffen - schon deshalb, weil das Auffälligste am Silbergrauen Erdbohrer nicht einer, sondern vier Zähne sind. Einem Blinden könnte man das vor allem in Malawi sowie in Mosambik, Tansania, Sambia, Kenia und dem Kongo verbreitete Wühltier vielleicht so schildern: Größe in etwa wie ein längliches Brötchen, graues bi... Mehr ...
Die bislang ältesten entdeckten Dinosauriernester hat eine internationale Forschergruppe in Südafrika aufgespürt. Die Gelege seien 190 Millionen Jahre und damit fast doppelt so alt wie das bislang älteste bekannte Nest, teilte die University of Toronto Mississauga über den Fund mit, an dem ihr Paläontologe Robert Reisz beteiligt war. Die etwa zehn Nester wurden im Golden Gate Highlands Nation... Mehr ...
Hamburg (nd). Der Ablauf chemischer Reaktionen erschließt sich bisher in der Regel aus den Reaktionsprodukten. Was genau zwischen den einzelnen Atomen und Molekülen vorgeht, lässt sich auch mit den feinsten Mikroskopen nicht direkt beobachten. Entweder erreichen sie wegen der zu großen Wellenlänge des Lichts nicht die nötige Auflösung, oder sie sind wie das Rasterkraftmikroskop nicht schnell genug... Mehr ...
In jeder Naturlehre finde sich nur so viel Wissenschaft, meinte Immanuel Kant, als darin Mathematik anzutreffen sei. Das gilt in besonderer Weise für die Physik, wie selbst Albert Einstein erfahren musste, der vor knapp 100 Jahren fast schon verzweifelt nach den Gravitationsgleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie such᠆te. Im Sommer 1915 referierte er darüber an der Universität Göttin... Mehr ...
Moskau (dpa/nd). Das Marsmond-Projekt »Phobos-Grunt« ist gerade erst gescheitert, doch Russland hat bereits neue Raumfahrtambitionen: Eine gemeinsame Marsmission mit der Europäischen Weltraumbehörde ESA ist geplant, und auch den Mond nehmen die Russen wieder stärker ins Visier. »Wir führen derzeit Verhandlungen mit der ESA, dass wir im Zeitraum 2016/2018 dorthin (zum Mars) fliegen«, sagte am Donne... Mehr ...
Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific will ihre Jets künftig mit Biosprit betanken, aus Finanzgründen. Derzeit entfallen 35 Prozent ihrer Betriebskosten auf Kerosin. Bei einer Beimengung von 50 Prozent Biokerosin käme das 1,4 Milliarden Euro billiger. Deshalb erwägen »Fat Cat« und ihre Tochter Dragonair sogar, in die Produktion einzusteigen. Die Hongkonger Airlines haben sich natürlic... Mehr ...
Wenn von Klimawandel die Rede ist, dann stehen zumeist höhere Temperaturen oder wechselnde Niederschlagsmuster im Fokus. Doch es gibt noch weitere Klimafaktoren, die sich verändern, zum Beispiel der Wind. Über den Ozeanen weht er tendenziell stärker. Das hat Einfluss auf die dort lebenden Seevögel und zeigt überraschende Effekte im Südlichen Ozean, wie französische Forscher im Fachjournal »Science... Mehr ...
Das Weltraumteleskop »Kepler« hat zwei ferne Planeten aufgespürt, an deren Himmel eine Doppelsonne strahlt. Die beiden sogenannten Exoplaneten umkreisen jeweils ein System aus zwei Sternen, wie Astronomen um William Welsh von der San Diego State University im britischen Fachblatt »Nature« (DOI: 10.1038/nature10768) berichten. Die Konstellation erinnere an den fiktiven Planeten Tatooine aus der Kin... Mehr ...
Ein Team von Forschern des Karolinska-Instituts Stockholm und der Universität Helsinki scheint ein Problem der Genforschung gelöst zu haben, an dem auch die besten Hochdurchsatzsequenziergeräte scheiterten. Die Forscher fanden eine Methode, die Anzahl von Molekülen des Erbguts genau zu zählen, die nur in geringer Zahl vorkommen. Um genetische Eigenschaften von gesundem und krankem Gewebe vergleich... Mehr ...
Auf die Frage, wer wohl der berühmteste Naturforscher der Gegenwart sei, dürften viele spontan antworten: Stephen Hawking. Manche vergleichen den britischen Physiker gar mit Albert Einstein, der zu Lebzeiten ebenfalls höchste Popularität genoss. Dabei hat Hawking nicht einmal den Nobelpreis erhalten, was gelegentlich damit begründet wird, dass seine hochfliegenden theoretischen Entwürfe noch nicht... Mehr ...
Die meisten Ameisen der Gattung Pheidole haben zwei äußerlich deutlich unterscheidbare »Kasten«: die kleineren Arbeiter-Ameisen und die deutlich größeren Soldaten. Bei mindestens zwei der insgesamt mehr als 1100 Pheidole-Arten gibt es daneben sogar noch sogenannte Supersoldaten. Bei diesen sind die Köpfe und vor allem die zangenartigen Mundwerkzeuge extrem vergrößert. Das Foto zeigt eine solche Su... Mehr ...
Am Jahresende 2011 ging ein Bild um die Welt: Eine Gruppe frierender junger Demonstranten kauert am Boden. Sie protestieren gegen die Räumung eines »Occupy the Wallstreet«-Zeltlagers an der University of California in Davis. Plötzlich erscheint ein Polizist in voller Kampfmontur. In aller Seelenruhe zückt er eine Spraydose, schreitet die Sitzreihe ab und sprüht den Wehrlosen ungerührt Pfefferspray... Mehr ...
Zum Jahresende sorgten die Elementarteilchenphysiker für einige Verwirrung. Zuerst hatte ein italienisches Forscherteam am Gran-Sasso-Nationallabor bei L'Aquila Messungen bekannt gegeben, nach denen Neutrinos, die in 730 Kilometern Entfernung am Kernforschungszentrum CERN erzeugt worden waren, schneller geflogen sein müssten als das Licht. Neutrinos sind elektrisch neutrale, nahezu masselose Teilc... Mehr ...
Viele mögen es heute für selbstverständlich halten, dass am 1. Januar jeweils ein neues Jahr beginnt. Doch dieses Datum ist nicht nur willkürlich gesetzt, wie ein Blick in die Geschichte zeigt, sondern auch abhängig von den verwendeten Kalendersystemen. Blicken wir zunächst in die Geschichte: Im Mittelalter und darüber hinaus wurde in weiten Teilen Europas das Jahresende auf den 24. Dezember u... Mehr ...
Im Alten und Neuen Testament wird zur Illustration biblischer Mythen auch die Sternenkunde bemüht. So heißt es etwa im Matthäus-Evangelium, dass weise Männer oder Magier (»magoi«) aus dem Osten bei ihrer Suche nach dem neugeborenen König der Juden dessen Stern gefolgt seien. »Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.« Näm... Mehr ...
Vor der Tür brüten die Pinguine und nutzen die große Satellitenantenne als Windschutz. Im Inneren der deutschen Antarktisstation »GARS O'Higgins« kontrollieren Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Empfang von Satellitendaten. 1991 gegründet, trotzt die Station seit 20 Jahren den eisigen Stürmen auf dem Weißen Kontinent. Der mangelnde Speicherplatz eines Satelli... Mehr ...
Man sagt, der Geschmack sei der »kleine Bruder des Geruchs«: Wir können Tausende von Duftstoffen unterscheiden, aber nur wenige grundlegende Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig und bitter. Spezielle Rezeptoren in der Zunge (analytische Eiweiße) liefern die Signale, genau diese vier Geschmäcker zu identifizieren. Doch ist das alles? Nein! Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigten japanische ... Mehr ...
Es war fast wie bei einem Leichtathletik-Sprintwettbewerb: Lange gerade Bahnen mit Start und Ziellinie. Nur dass die Strecke nicht in Metern sondern in Mikrometern gemessen wurde. Und statt echten Sprintern gingen kleine Zellen an den Start, stark vergrößert gefilmt mit einem Videomikroskop. Ein Team französischer Forscher hat das World Cell Race veranstaltet, den ersten internationalen Wettkampf ... Mehr ...
Banane, Mango oder Aprikose - diese Gerüche zu unterscheiden, ist für die menschliche Nase kein Problem. Wie das Riechorgan so ähnliche Düfte auseinanderhält, fand ein interdisziplinäres Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) heraus. Erstmals klärten die Wissenschaftler die dynamische dreidimensionale Struktur der Bindetasche eines Riechrezeptors auf. Dabei fanden sie auch ein charakterist... Mehr ...
Unter Teilchenphysikern herrscht derzeit große Aufregung. Denn wie das europäische Kernforschungszentrum CERN am Dienstag bekannt gab, sei bei Experimenten am Large Hadron Collider (LHC) das lange gesuchte Higgs-Boson wenn nicht gefunden, so doch zumindest eng eingekreist worden. Zwar sind Erfolgsmeldungen dieser Art erfahrungsgemäß mit Vorsicht zu genießen. Doch diesmal machen die beteiligten Phy... Mehr ...
Nach darwinistischer Lesart beruht die biologische Evolution primär auf dem Wechselspiel von zufälligen Mutationen und natürlicher Selektion. Dieser Prozess setzt jedoch nicht erst auf der Ebene des ausgebildeten Individuums ein, sondern bereits auf der Stufe der embryonalen Entwicklung. Hier wird, wenn man so will, über den künftigen »Bauplan« des Körpers entschieden. Also darüber, ob ein Tier ra... Mehr ...
Archäologen haben die bislang ältesten bekannten Betten entdeckt. Schon vor rund 77 000 Jahren fertigten demnach Menschen in Südafrika Matten aus Ästen, Riedgras, Binsen und Blättern an. Sie schliefen vermutlich auf diesen Unterlagen, schreiben Forscher aus Südafrika, Deutschland und den USA im Wissenschaftsjournal »Science« (Bd. 334, S. 1388). Die Entdeckung unter dem Sibudu-Felsvorsprung, run... Mehr ...
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