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Übersicht: Natur & Wissenschaft

  • 26.05.2012

    Kriechende Schmetterlinge des Meeres

    Von Walter Schmidt

    Wenn sich Wissenschaftler für Löwen begeistern oder für Papageien, ja selbst für den schon reichlich exotischen Grottenolm - das kann man alles sofort verstehen. Aber Hinterkiemer-Schnecken? Wenn Heike Wägele ihre Faszination für die »Opisthobranchia« - so der lateinische Ordnungsname - erklären soll, verweist sie zuerst auf die Schönheit und Formenvielfalt der Weichtiere, von denen es rund 6000 v... Mehr ...

  • 26.05.2012
    Biolumne

    Grüner Tee gegen Fett?

    Vignette: Chow Ming
    Von Reinhard Renneberg, Hongkong, und JoJo Tricolor, Cherville

    Vergessen Sie die einschlägigen »Energy Drinks« in den Kühlregalen der Supermärkte und Tankstellen! Sie enthalten neben Koffein reichlich künstliche Zusätze und Süßungsmittel. Wenn Sie nicht wie ein demolierter »Rockstar« aussehen möchten - fetter Bauch, schlechte Zähne (wegen des Zuckers) - dann zeigen wir Ihnen eine Alternative. Selbstverständlich bevorzugen auch meine Studenten die ach so a... Mehr ...

  • 19.05.2012

    Gebrochene Symmetrie in der Mikrowelt

    Von Martin Koch

    Die Geschichte der fragwürdigen Nobelpreis-Entscheidungen ist lang. Und mehrfach waren davon Frauen betroffen. Bekanntestes Beispiel ist die österreichische Physikerin Lise Meitner, die von 1934 bis 1938 zusammen mit Otto Hahn und Fritz Straßmann in Berlin Uran mit Neutronen beschoss. Diese Versuchsreihe gipfelte im Dezember 1938 in der Entdeckung der Kernspaltung. Zu jener Zeit hatte Meitner wege... Mehr ...

  • 12.05.2012

    Warum wir werden, was wir sind

    Von Ulrike Henning

    Lange schienen die im 19. Jahrhundert entdeckten Mendelschen Gesetze zu genügen, um die Vererbung von Merkmalen zu verstehen. Heute kennen wir die organischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin, die sich auf der von James Watson und Francis Crick 1953 entdeckten Doppelhelix der Desoxyribonukleinsäure (DNS) paarweise verbunden aneinanderreihen. Eine bestimmte Basenfolge codiert ein bestimmtes... Mehr ...

  • 12.05.2012

    Fossil der Planetenentstehung

    Die Planeten unseres Sonnensystems unterscheiden sich nicht nur in der Größe erheblich. Auch ihre Entstehung verlief vermutlich grundverschieden. Während die riesigen Gasplaneten Jupiter und Saturn innerhalb weniger Millionen Jahre aus Gas und Staub der sogenannten protoplanetaren Scheibe entstanden, war der Prozess bei den erdähnlichen Planeten komplizierter. Diese Gesteinsplaneten entstanden in ... Mehr ...

  • 12.05.2012
    Biolumne

    Wo sind die Dicken?

    Vignette: Chow Ming
    Von Reinhard Renneberg, Hongkong und JoJo Tricolor, Cherville

    Schon der Beamte bei der Einreise in die USA wiegt wohl fast eine Tonne ... Aber in Asien sehe ich nur wenige übergewichtige Menschen. Wie das? Die Lebensweise, das Essen - Biochemie! Vor Kurzem fiel mir das Büchlein von Naomi Moriyama »Japanese Women don’t get old or fat« in die Hand. Natürlich war ich neugierig, denn ich versuche, die asiatische Lebensweise bewusst in meinen Alltag zu integr... Mehr ...

  • 05.05.2012

    Resistente Malaria breitet sich aus

    Von Michael Lenz

    Saphire und Rubine bilden den Reichtum der Region Pailin im Nordwesten Kambodschas. Die Edelsteinminen rund um die letzte Trutzburg der Roten Khmer ziehen jährlich Tausende Wanderarbeiter aus Laos, Thailand, Myanmar und anderen Regionen Kambodschas an. Jetzt hat sich die Region an der Grenze zu Thailand zu einem Gesundheitsrisiko für Millionen von Menschen weit über Kambodscha hinaus entwickelt. D... Mehr ...

  • 05.05.2012

    Delfine helfen Fischern - und sich

    Delfine vor der Küste Brasiliens helfen Fischern bei der Jagd - und profitieren selbst davon. Im Verbund treiben die Großen Tümmler Meeräschen-Schwärme in die Netze der Fischer. Lohnenswerte Gebiete signalisieren sie den Menschen beispielsweise per Flossenschlagen. Ihr Vorteil daraus: Beifang und Reste als leicht gewonnene Mahlzeiten. Forscher aus Brasilien, England und Schottland haben nun die Au... Mehr ...

  • 05.05.2012

    Wurzeln der Skepsis

    Von Martin Koch

    Psychologische Studien muten gelegentlich etwas skurril an und sind, was ihre Aussagekraft betrifft, mit Vorsicht zu genießen. Dennoch werfen sie nicht selten ein Licht auf Dinge, über die es sich lohnt gründlicher nachzudenken. Wie reagieren Menschen auf unterschwellige Reize aus ihrer Umwelt? ist zum Beispiel eine Frage, die Psychologen schon seit langem interessiert. Erst kürzlich hat ein F... Mehr ...

  • 28.04.2012

    »Sie ist einfach nicht da«

    Von Martin Koch

    Ein Theologe, so sagt ein bissiger Spruch, ist wie jemand, der in einem stockfinsteren Raum nach einer schwarzen Katze sucht, die es darin gar nicht gibt. Und der trotzdem stolz erklärt: »Ich hab' sie gefunden!« Ähnlich ergeht es heute vielen Astrophysikern. Denn das von ihnen benutzte Standardmodell der Kosmologie beruht darauf, dass die Materie im Universum zu rund 80 Prozent in Form einer unsic... Mehr ...

  • 28.04.2012

    Platin aus dem All

    Die Idee klingt verrückt, doch Geldgeber wie die Google-Größen Larry Page und Eric Schmidt oder Hollywood-Legende James Cameron glauben daran: die Ausbeutung rohstoffreicher Asteroiden mit Hilfe von Robotern. Binnen zehn Jahren will die US-Firma Planetary Resources so weit sein, die Schätze im Weltall zu heben. »Das Universum ist voll von Rohstoffen, und wir machen sie für die Menschheit nutzbar«,... Mehr ...

  • 28.04.2012
    Biolumne

    ... die nackten Fakten

    Zeichnung: Chow Ming
    Von Reinhard Renneberg, Hongkong, und JoJo Tricolor, Cherville

    Wussten Sie, dass das Internet maßgeblich von nackter Haut angetrieben wird? Seriöse Statistiken belegen das, und einen wissenschaftlichen Hinweis für die Gründe gaben die Finnen Jari Hietanen (Universität Tampere) und Lauri Nummenmaa (Aalto-Universität, Espoo) kürzlich im Fachblatt »PLoS ONE«. In ihrem Experiment setzten sie 15 Männer vor einen Monitor. Diese sollten einen Knopf drücken, wenn in ... Mehr ...

  • 21.04.2012

    Der Stoff, der die Daten leuchten lässt

    Von Hans-Arthur Marsiske

    Die Letzten werden die Ersten sein - die christliche Prophezeiung bezieht sich eigentlich auf die Umkehrung der menschlichen Verhältnisse am Tag des Jüngsten Gerichts. Für eine exotische Gruppe von Metallen bewahrheitet sie sich aber schon heute: Die Seltenen Erden waren die letzten Rohstoffe, die die Menschen gelernt haben, industriell zu nutzen. Nun zeigt sich: Es sind auch die ersten, deren Vor... Mehr ...

  • 21.04.2012

    Space Shuttle fliegt ins Museum

    Jahrzehntelang das Arbeitspferd der bemannten US-Raumfahrt, erwiesen sich die einst als billige Alternative zu Wegwerfraketen gepriesenen Space Shuttles der USA letztlich als zu gefährlich und zu teuer. Zwei der fünf raumflugtauglichen Shuttles wurden bei Unfällen zerstört. 14 Astronauten waren dabei zu Tode gekommen. 30 Jahre nach dem Erstflug der »Columbia« war 2011 Schluss. Die restlichen Ra... Mehr ...

  • 21.04.2012

    Kosmische Beschleuniger

    Von Steffen Schmidt

    Nicht nur durch Sonnenstürme kommen Atomkerne, Elektronen und andere Teilchen zur Erde. Besonders hochenergetische Teilchen stammen von weit her, aus den Tiefen des Alls, weit außerhalb unseres Sonnensystems. Woher allerdings und wieso einige der Teilchen so hohe Energien haben, das ist bislang gänzlich unklar. Einige davon erreichen millionenfach höhere Energie als jene im Large Hadron Collider (... Mehr ...

  • 14.04.2012

    Schöpfer einer zerfallenden Welt

    Von Martin Koch

    Das 1789 von dem deutschen Apotheker Martin Heinrich Klaproth entdeckte Uran (Ordnungszahl 92) ist das schwerste, in größeren Mengen natürlich auf der Erde vorkommende chemische Element. Es bildete daher lange den Abschluss des Periodensystems, dessen Erfinder Dmitri Mendelejew es zusammen mit den Elementen Molybdän und Wolfram in die, wie man heute sagt, sechste Gruppe stellte. Dort blieb es auch... Mehr ...

  • 14.04.2012

    Die halbe Rechtschreibung

    Bei einzelnen Intelligenzleistungen verschwimmt die scheinbar so deutliche Grenze zwischen Mensch und Tier zunehmend. Immerhin: Lesen und Schreiben und alle damit zusammenhängenden Kulturelemente scheinen weiter eine Spezialität von Homo sapiens zu sein. Doch Versuche mit Pavianen einer Forschergruppe um Jonathan Grainger vom Centre National de la Recherche Scientifique und der Universität von... Mehr ...

  • 14.04.2012
    Biolumne

    Napoleon und ich ...

    Vignette: Chow Ming
    Von Reinhard Renneberg, Hongkong, und JoJo Tricolor, Cherville

    Seit Anfang 2010 sucht das Schweizer Institut für Herkunftsanalyse iGENEA in einem weltweit angelegten Projekt männliche Nachkommen der Familie Napoleon Bonapartes. Dazu wurden 47 Personen, die nach eigenen Angaben mit Napoleon verwandt sind, auf genetische Gemeinsamkeiten getestet und die DNA einer Haarprobe Napoleons analysiert. Das Ergebnis wurde mit einer Probe von Charles Napoléon Bonaparte, ... Mehr ...

  • 07.04.2012

    Chefs im tiefsten Brustton der Überzeugung

    Von Walter Schmidt

    Kein Wetterbericht wirkte je so glaubhaft wie der von Elmar Gunsch vorgetragene. In den 1980er Jahren präsentierte der donnerstags nach dem »heute«-Journal das Wochenendwetter. Gunschs gemütliche Bassstimme klang sehr überzeugend - und sollte das auch. Casey Klofstad von der Universität Miami im US-Bundesstaat Florida hat die Überzeugungskraft tiefer Stimmen einmal mehr experimentell nachgewies... Mehr ...

  • 07.04.2012

    Gefiederte Monster

    Abb.: Brian Choo

    Dass zweibeinig laufende Dinosaurier (Therapoda) die Vorfahren der Vögel waren, ist in der Evolutionsbiologie längst Konsens. Doch erst im letzten Jahrzehnt mehrten sich Fossilienfunde von Dinosauriern, die, obwohl noch per pedes, bereits ein Federkleid getragen haben. Die bisherigen Funde solcher gefiederten Dinos repräsentieren allerdings vergleichsweise kleine Vertreter dieser Sauriergruppe. Do... Mehr ...

  • 07.04.2012

    Physik in der Küche

    Von Martin Koch

    Folgt man seinem Erfinder Ian Fleming, dann legte der britische Geheimagent James Bond stets großen Wert auf ein perfekt gekochtes Ei. In der Episode »Liebesgrüße aus Moskau« (1957) erfährt man auch, wie lange »007« seine Eier kochen ließ, damit sie anschließend schön weich waren: drei und ein Drittel Minuten. Was damals funktioniert haben mag, könnte heute Probleme bereiten. Denn die im Haush... Mehr ...

  • 31.03.2012

    Tödlicher Hindernislauf für Spermien

    Von Martin Koch

    Bei der Zeugung geht die Natur oft sehr verschwenderisch zu Werke. Um beispielsweise eine menschliche Eizelle zu befruchten, schickt ein Mann rund 300 Millionen Spermien ins Rennen, von denen viele, sofern sie nicht ohnehin defekt sind, bereits in den Schleimbarrieren des weiblichen Genitaltrakts absterben. Die anderen werden als körperfremde Zellen identifiziert und von der Immunabwehr zerstört. ... Mehr ...

  • 31.03.2012

    Als das CO2 knapp war

    Bremerhaven/Bern (nd). Die atmosphärische CO2-Konzentration während der letzten Eiszeit vor rund 20 000 Jahren war deutlich niedriger als in der nachfolgenden Warmperiode. Das ergaben Messungen an Eisbohrkernen aus der Antarktis. Bei weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass dieser enge Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur bereits über die letzten 800 000 Jahre bestand: niedrige CO2-Konzentrat... Mehr ...

  • 31.03.2012
    Biolumne

    Muskeln vom Osterhasen?

    Zeichnung: Chow Ming
    Von Reinhard Renneberg, Hongkong, und JoJo Tricolor, Cherville

    Muskeln statt Fett - durch Schokolade? Für die bevorstehenden Osterfeiertage eine frohe Botschaft. Solche Neuigkeiten können nur aus den USA, genauer dem fitness-besessenen Kalifornien, kommen. Das Augenmerk liegt dabei auf den Mitochondrien, den »Kraftwerken« der Zellen. In der Evolution waren das möglicherweise komplette Bakterien, die von höheren Zellen in Symbiose als »Energie-Haustiere« gehal... Mehr ...

  • 24.03.2012

    Schwierige Schriftendeutung

    Zeichnung von einer Keramik. Vermutlich bedeutet es »Coyote-Berg«

Abb.: Christophe Helmke
    Von Andreas Knudsen

    Das Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden zieht derzeit mehr Besucher an als üblich. Der Grund: Dort liegt eine von nur drei erhalten gebliebenen umfangreicheren Maya-Handschriften. Doch auch in dieser steht nichts vom angeblichen Weltuntergang im Jahre 2012. Über das Leben dieser mittelamerikanischen Hochkultur wie auch der zur Zeit der spanischen Eroberer in Mexiko herrschenden ... Mehr ...

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Frisch gebloggt
26.05.2012 | Marcus Meier

Sind Frauen die besseren Politiker?

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