Es nicht die erste G8-Initiative für Afrika und es wird nicht die letzte sein: Gastgeber Barack Obama ließ es sich in Camp David nicht nehmen, sich zum Vorkämpfer gegen die globale Armut zu stilisieren. Mit der Neuen Allianz für Ernährungssicherheit und Ernährung will der USA-Präsident den Hunger bekämpfen. Fast eine Milliarde Menschen haben Tag für Tag nicht genug zu essen - ein Skandal ohneg... Mehr ...
Seit Mitte Mai ist das Freihandelsabkommen zwischen Kolumbien und den Vereinigten Staaten in Kraft. Kleinbauern und Arbeitnehmer im Blumensektor fürchten die Folgen des Vertrages, der einer ungleichen Konkurrenz Tür und Tor öffnet. Mehr ...
Konstantin Seeger ist Koordinator im Berliner Bundesbüro von Cuba Sí. Über die neue Spendenkampagne der Solidaritätsorganisation sprach mit ihm für »nd« Harald Neuber. Mehr ...
Wenn die EU spricht, ist der deutsche Akzent unverkennbar. Das gilt in Bezug auf die Schuldenkrise und das gilt in Bezug auf die Reform der Entwicklungspolitik. Am Montag diskutierten die Entwicklungsminister in Brüssel über die seit Herbst kursierende »Agenda for Change«. Mit diesem Strategiepapier begibt sich Brüssel grundsätzlich auf den Pfad, den Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel für Deut... Mehr ...
Raquel Rolnik stammt aus São Paulo. Sie ist Urbanistin und Architektin aus und gehört zur Gründergeneration der brasilianischen Arbeiterpartei Partido dos Trabalhadores (PT). Seit 2008 ist sie Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen (UN) für das Recht auf angemessenes Wohnen. Über die Folgen von Fußball-WM und Olympia sprach mit der 55-Jährigen für »nd« Gerhard Dilger. Mehr ...
Beim DOK.fest in München sorgte der belgische Dokumentarfilm »Empire of Dust« über den Ausverkauf afrikanischer Rohstoffe für Aufsehen. Mehr ...
HEUTE IN BERLIN - »Nachhaltigkeit ohne Grenzen.« Diskussion über Möglichkeiten der Nord-Südkooperation zur Verwirklichung der Rio-Ziele von 1992. Mit: u. a. Thomas Brose, Internationales Klimabündniss João Capiberibe, Brasilianischer Senator, ehem. Gouverneur von Amapá, Peter Molnar, Österreichisches Klimabündnis, 18 Uhr, Berliner Rathaus, Louise-Schroeder-Saal, 3. Etage, Rathausstr. 15. HEUTE... Mehr ...
Heglig ist zur Geisterstadt geworden, die Bewohner mussten in den vergangenen Wochen fliehen, seit erbitterte Kämpfe zwischen sudanesischen und südsudanesischen Truppen um das gleichnamige Ölfeld toben. Etwa 5000 Menschen kampieren nun in rund 100 Kilometer weiter nördlich gelegenen Orten, die meisten unter freiem Himmel, ohne ausreichend Lebensmittel, Wasser und Medikamente. Mit großen Versorgung... Mehr ...
HEUTE IN BERLIN - »Menschenrechte in Kolumbien«, Alirio Uribe vom Anwaltskollektiv José Alvear Restrepo ist einer der renommiertesten Menschenrechtsanwälte des südamerikanischen Landes. Im Gespräch mit Bernd Pickert (tageszeitung) zieht Uribe eine Bilanz der Menschenrechtssituation in Kolumbien, 19.30 - 21.30 Uhr, taz-Café, Rudi-Dutschke Str. 23 UMWELTPOLITIK - »Kritische Reflexionen zum Rio-Pr... Mehr ...
Die Kommunistische Partei Indiens (Maoisten) lud Jan Myrdal ein, damit er sich ein Bild vom verzweifelten Widerstand der indischen Adivasi und Dalit machen konnte. Diese kämpfen als Naxaliten gegen eine Regierung, die ihnen ihr Land raubt und durch einen »Krieg niedriger Intensität« bekämpft. Der Schriftsteller wanderte 16 Tage mit ihnen durch den Dschungel. Gerade erschien sein Buch »Roter Stern über Indien«. Mit dem 85-Jährigen sprach für »nd« Antje Stiebitz. Mehr ...
Es fehlt nicht an Konzepten, es fehlt nicht an Appellen - nur die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Seit Jahren verschreiben sich die reichen G8-Staaten auf ihren Gipfeln dem Kampf gegen die Armut auf der Welt. Die Fakten sind ernüchternd: »1,4 Milliarden Menschen - das sind 20 Prozent der Weltbevölkerung - leben von weniger als 1,25 Dollar pro Tag und damit in extremer Armut. Das entspricht de... Mehr ...
In Juba, der jüngsten Hauptstadt Afrikas, ist die Zeitung »The Citizen« mit dem Motto »Täglich im Kampf gegen Korruption und Diktatur« überall präsent. Chefredakteur Nhial Bol kritisiert darin die Regierung in aller Schärfe. Offiziell gibt es Pressefreiheit in Südsudan, aber nach besonders kritischen Artikeln verbringt Bol auch schon mal eine Nacht im Gefängnis - wegen Verkehrsdelikten. Mit dem 43-Jährigen sprach Leila Dregger. Mehr ...
Im Norden Argentiniens möchte die Provinzregierung riesige Flächen an ein saudi-arabisches Unternehmen verpachten. Die Bevölkerung befürchtet Schlimmstes. Mehr ...
HEUTE IN BERLIN - Im Rahmen des internationalen Aktionstages der Kleinbauern »Via Campesina« findet in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg die Diskussionsveranstaltung »Bauer trifft Kiez« statt. Rund um das Thema »Ackerboden im Ausverkauf« werden verschieden Beiträge auf die globalen und regionalen Folgen eingehen und darstellen, wie die EU-Agrarreform diesen Prozess beeinflusst. 19.30 Uhr, Eise... Mehr ...
Es ist ein Novum: Ende März hat sich erstmals einer der drei Opferverbände aus Namibia mit einer Pressemitteilung direkt an die deutsche Öffentlichkeit gewandt. Der Stein des Anstoßes: Die Ablehnung der Bundesregierung, endlich die Verantwortung für den Völkermord in Namibia zu übernehmen. Einem Völkermord, dem zwischen 1904 und 1908 rund 65 000 der 80 000 Herero und 10 000 der 20 000 Nama zum Opf... Mehr ...
Die honduranische Rechtsanwältin Dina Meza erhielt im Dezember 2012 einen Preis von der Deutschen Botschaft für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschenrechte. Meza leitet das Internetnachrichtenforum »defensoresenlinea« sowie das Radioprogramm »Voces contra el Olvido« (Stimmen gegen das Vergessen) des renommierten Menschenrechtszentrums COFADEH. Mit ihr sprach für »nd« Kathrin Zeiske. Mehr ...
Jeder zweite Senegalese lebt auf dem Land und jeder Vierte der zwölf Millionen Senegalesen rechnerisch von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Wie sich auf dem Land Perspektiven schaffen lassen, zeigt das Dorf Darou Ndoye. Mehr ...
VENEZUELA - »Control Obrero - Der Kampf um selbstbestimmte Produktion«: Venezolanische Gewerkschafter berichten auf ihrer Rundreise von ihren Auseinandersetzungen um Arbeiterselbstverwaltung, 4. April, 19 Uhr, Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin. KOLUMBIEN - »Berlinpremiere des Dokumentarfilmes ›Sobre la misma tierra‹ (Von der Kunst zu überleben)« Kolumbien. Männer und Frauen zwische... Mehr ...
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sind sich einig: Bis 2015 soll es gelingen, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung in die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu stecken. Das Einzige, was dafür fehlt, sind die politischen Taten. Nach wie vor liegt kein Stufenplan vor, mit dem dieses Ziel angegangen wird. Ein Ziel übrigens, das die erste sozialliberale Koalition... Mehr ...
Harri Grünberg ist Vorsitzender des Vereins Netzwerk Cuba, einem Zusammenschluss von gut 40 solidarischen und entwicklungspolitischen Kuba-Organisationen in Deutschland. Er betrachtete rund um die Buchmesse in Havanna Kubas Reformkurs aus der Nähe. Mit ihm sprach für »nd« Harald Neuber. Mehr ...
Nepal will die Zahl der Ärzte und Krankenschwestern in staatlichen Einrichtungen bis 2015 verdoppeln. Doch auch mit diesem ehrgeizigen Plan der Regierung bleibt das von der WHO festgelegte Mindestmaß an Versorgung mit medizinischem Fachpersonal unerreicht. Mehr ...
VENEZUELA - »Control Obrero - Der Kampf um selbstbestimmte Produktion«: Venezolanische Gewerkschafter berichten auf ihrer Rundreise von ihren Auseinandersetzungen um Arbeiterselbstverwaltung, 28. März, 18 Uhr, Linkstreff Georg Fröba, Landgraf-Philipps-Anlage 32, 64283 Darmstadt, 29. März, 29. März, 19 Uhr, Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329... Mehr ...
Griechenland ist im globalen Süden überall: 48 Entwicklungsländer sind kritisch verschuldet, besagt der vor wenigen Tagen veröffentlichte Schuldenreport 2012, der von den Nichtregierungsorganisationen Kindernothilfe und Erlassjahr.de gemeinsam herausgegeben wird. Sechs davon steht das Wasser längst bis zum Hals, wie Simbabwe, wo die Grundbedürfnisse der Bevölkerung - wie Ernährungssicherheit, Bild... Mehr ...
Sie ist das Lieblingskind des deutschen Entwicklungsministers Dirk Niebel: die 2011 gegründete Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). In Burundi läuft die technische Zusammenarbeit allerdings alles andere als reibungslos. Mehr ...
Am 22. März ist jedes Jahr Weltwassertag. Vorab tagte in Marseille das Alternative Wasserforum vom 14. bis 17. März unter dem Motto »Wasser - eine Quelle des Lebens und nicht des Profits«. Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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