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Brüche und Kontinuitäten (6 DVDs)

Zwischen UFA und DEFA 1942 -1948
Die gemeinsame Filmreihe "Brüche und Kontinuitäten" der DEFA-Stiftung und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung widmet sich neun Regisseuren, die vor 1945 für die UFA und nach 1945 bei der DEFA tätig waren. Dabei werden jeweils 2 ausgewählte Filme pro Regisseur präsentiert.

Wolfgang Staudte
Der Mann, dem man den Namen stahl (1945)
Als der Provinzler Fridolin Biedermann die Tochter seines Chefs heiraten möchte, wird er verhaftet, da ein Heiratsschwindler ihm bei einem Besuch in der Großstadt die Brieftasche samt persönlichen Unterlagen geraubt und
einigen Frauen damit die Mitgift abgejagt hat. Biedermanns Unschuld kann zwar bewiesen und der Betrüger ausfindig gemacht werden, doch der Weg bis zur Heirat gerät für ihn weiterhin zu einem absurden und verwirrenden Gang durch die Verwaltungsinstanzen.

Die Mörder sind unter uns (1946)
Im Berlin des Jahres 1945 begegnet der traumatisierte Chirurg Dr. Mertens seinem ehemaligen Hauptmann Brückner wieder, der 1942 im Krieg eine Erschießung von Frauen und Kindern angeordnet hatte, jetzt aber ein bür-gerliches Leben als Kochtopfhersteller führt. Mertens will ihn mit einer Pistole hinrichten, doch seine Geliebte Susanne, die ein Konzentrationslager überlebt hat, überzeugt ihn, dass die Sache öffentlich verhandelt werden muss.

Arthur Maria Rabenalt
Am Abend nach der Oper (1944)
Wien um 1910: Nach seiner Entlassung aus dem Zuchthaus wegen Eifersuchtsmordes an seiner Frau will Rudolph Manders ein neues Leben beginnen. Er lernt Julia kennen und heiratet sie, verschweigt ihr aber seine Vergangenheit. Ein Kaufmann in seiner neuen Firma
kommt hinter das Geheimnis und erpresst ihn, da er gleichzeitig Julia umwirbt. Nach Aufklärung der Situation hält sie aber doch zu ihrem Mann.

Chemie und Liebe (1948)
Der Chemiker Dr. Michael Alland hat eine Erfindung gemacht, durch die man Butter direkt aus Weidegras gewinnen kann. Der profitgierige Konzernchef Da Costa versucht ihm die Errungenschaft durch Köder in Frauenform abzujagen. Doch Dr. Alland realisiert seine Liebe zu seiner Assistentin Martina und verlässt gemeinsam mit ihr das Land Kapitalia.

Gerhard Lamprecht
Diesel (1942)
Der Konstrukteur und Erfinder Rudolf Diesel nimmt 1870 sein Studium auf. Er versucht, die Dampfmaschine zu verbessern und einen neuen Motor ohne offenes Feuer zu schaffen. Trotz eines gescheiterten Versuchs 1889 gibt er nicht auf und schlägt sogar lukrative Jobangebote aus, bis er trotz Anstrengungen und juristischer Widrigkeiten endlich den Diesel-Motor herstellen kann.


Irgendwo in Berlin (1946)
Berlin 1946: in der Trümmerlandschaft der zerstörten Stadt vertreiben sich einige Kinder, unter ihnen Gustav Iller, die Zeit mit Kriegsspielen. Als sein Vater ohne jede Lebenskraft aus der Gefangenschaft heimkehrt, wenden
sich die Bandenmitglieder gegen ihn. Erst nachdem einer ihrer Freunde bei einer unsinnigen Mutprobe stirbt, denken sie um und helfen Gustavs Vater, wieder auf die Beine zu kommen.

Regie: Wolfgang Staudte (Der Mann, dem man den Namen stahl + Die Mörder sind unter uns), Arthur Maria Rabenalt (Am Abend nach der Oper + Chemie und Liebe), Gerhard Lamprecht (Diesel + Irgendwo in Berlin)
Produktionsjahr: 1942, 1944, 1945, 1946, 1948

Darsteller: Der Mann, dem man den Namen stahl: Axel von Ambesser, Ruth Lommel, Elisabeth Flickenschildt, Klaus Pohl, Gretl Schörg, Aribert Wäscher u.a.
Die Mörder sind unter uns: Wilhelm Borchert, Hildegard Knef, Erna Sellmer, Arno Paulsen, Christian Blackwood, Michael Günther, Robert Forsch u.a.
Am Abend nach der Oper: Gusti Huber, Siegfried Breuer, Robert Lindner, Erich Ponto, Klaus Pohl u.a.
Chemie und Liebe: Tilly Lauenstein, Hans Nielsen, Ralph Lothar, Ann Höling, Gisela Deege, Arno Paulsen, Gerd Frickhöffer, Arno Ebert u.a.
Diesel: Willy Birgel, Hilde Weissner, Paul Wegener, Josef Sieber, Arthur Schröder, Erich Ponto u.a.
Irgendwo in Berlin: Hedda Sarnow, Charles Brauer, Hans Trinkhaus, Siegfried Utecht, Hans Leibelt, Paul Bildt, Fritz Rasp, Walter Bluhm u.a.

Autor / Drehbuch: Der Mann, dem man den Namen stahl: Josef Maria Frank, Wolfgang Staudte
Die Mörder sind unter uns: Wolfgang Staudte
Am Abend nach der Oper: Johanna Sibelius
Chemie und Liebe: Marion von Keller, Frank Clifford
Diesel: Frank Thieß, Gerhard Lamprecht, Richard Riedel
Irgendwo in Berlin: Gerhard Lamprecht
Bonusmaterial: Bonusfilm: Die seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B. (1948 von Wolfgang Staudte) Remake von "Der Mann, dem man den Namen stahl"
Sprachen: deutsch

FSK: ab 12 Jahren Tonformat: Dolby Digital 2.0 Mono Bildformat: 4:3
Anzahl der Disc: 6 Laufzeit: ca. 610 Min.
Artikelnummer: D26041

49.99 €

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