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Ich Axel Cäsar Springer (5 DVDs)

DDR-TV-Archiv

5-tlg. DDR-Biografiefilm von Karl Georg Egel und Harri Czepuk,

Axel Springer macht mit Hilfe seiner Alt-Nazi-Freunde Karriere als Zeitungsverleger, nutzt sein Zeitungsmonopol, um gegen die DDR zu kämpfen, kann von jungen Frauen nicht lassen, führt sich im Betrieb als Tyrann auf und ist Teil eines gewaltigen Komplotts, an dem auch Franz Josef Strauß und Herbert Wehner beteiligt sind.

Wie auf Bestellung kommt rechtzeitig zum (weitestgehend verklärten) 100. Geburtstag des Medienzar dieser fünfteilige Spielfilm - zwischen 1968 und 1970 als aufwendige Großproduktionen der DEFA für das DDR-Fernsehen entstanden - heraus.

Machwerk oder Meisterwerk? Hier stimmen die Barrikaden noch und insofern ist die grobschlächtige Art, mit der die Geschichte des medialen Hauptfeindes erzählt wird, durchaus passend zum Kalten Krieg und den Geschossen von jenseits der Mauer.

Der echte Axel Cäsar Springer kommentierte trocken: "Ich habe gestaunt, dass die für meine Rolle einen so gut aussehenden Schauspieler genommen haben."

Obwohl der Film von Anfang an als Fünfteiler angelegt war, liefen die letzten beiden Teile erst im März 1970. Das Thema hatte durch die Studentenunruhen 1968 eine so große Aktualität bekommen, dass die ersten drei Teile besonders schnell fertig gestellt und früher als geplant gezeigt wurden. Die späteren Folgen wurden nach den 68er-Ereignissen überarbeitet und aktualisiert.
Die einzelnen Teile hatten Spielfilmlänge.

Fernsehfilm in 5 Teilen
1. Teil Vom schweren Anfang": Deutschland 1945/46: Springer erhält in Altona die Lizenz für seine Zeitung "Weiße Weste". Er verdankt sie seinen alten, einflussreichen Nazi-Freunden Lorenz und Alsen.
2. Teil "Männer werden gemacht": BRD, 50er Jahre. Springer sichert sich Freunde in allen politischen Lagern. Rücksichtslos kämpft er gegen seine Konkurrentin Antje Proschek vom "Hamburger Fremdenblatt". Seine Zeitungen bestimmen die politische Meinungsbildung der Bevölkerung.
3. Teil "Seid nett zueinander": Der Betriebsrat des "Fremdenblattes" sammelt brisantes Material über Springers Vergangenheit. Er heiratet Lorenz' Tochter Rosemarie. Mit ihrer Hilfe gründet er das Massenblatt "Bild".
4. Teil "Der gemachte Mann": BRD 50er Jahre. Springer drängt auf den Berliner Markt. Er konkurriert mit den Zeitungen des Ullstein-Verlages. Er nutzt seinen politischen Einfluss, um Ullsteins Marktposition zu schwächen.
5. Teil "Der Königsmacher": Berlin, 1960 - 1961. Der Konkurrenzkampf zwischen Ullstein und Springer geht weiter. Dabei plant Springer den Neubau eines Verlagshauses in der Nähe der innerdeutschen Grenze."

Regie: Helmut Krätzig, Ingrid Sander, Achim Hübner.

Darsteller: Horst Drinda (Axel Cäsar Springer); Heinz Peter Scholz (Karl Andreas Voß); Wolf Kaiser (Ludian Alsen); Otto Mellis (Horst-Herbert Alsen); Irma Münch (Rosemarie Lorenz); Alfred Struwe (Beitz); Herwart Grosse (Otto Finke); Dietrich Körner (Vaddi Hoffmann); Marianne Wünscher (Antje Broschek); Annekathrin Bürger (Katrin-Brigitte); Hans Anselm Perten (Zehrer); Ekkehard Schall (Abs); Günter Grabbert (Menne); Erik S. Klein (Strauß); Evelyn Cron (Mausi Sarre)

Produktionsland/-jahr: DDR 1967/68/69/70
Produktionsfirma: DEFA
Länge: 602 Minuten Anzahl der Disc: 5
Erstauffuehrung: 17.3./30.11./1.12.1968/1./3.3.1970 DFF 1

34.99 €

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