Vor 40 Jahren wurde der Münchener Horst Holzer Opfer des »Radikalenerlasses«
Der »Radikalenerlass« von 1972 betraf verschiedene Berufsgruppen. Der profilierte, gesellschaftskritische Sozialwissenschaftler Horst Holzer wurden nach Bekanntwerden seiner DKP-Mitgliedschaft gleich an mehreren Universitäten abgelehnt.Mehr ...
Eine neuzeitliche Inquisition - 3,5 Millionen Menschen wurden vom Verfassungsschutz »überprüft«
Nicht nur bei unseren französischen Nachbarn stieß auf absolutes Unverständnis, was die Konferenz westdeutscher Ministerpräsidenten unter Vorsitz des SPD-Bundeskanzlers Willy Brandt am 28. Januar 1972 beschloss. In Ermangelung einer adäquaten Vokabel fand das deutsche Wort »Berufsverbot« Eingang in die französische Sprache.Mehr ...
Der Lehrer Klaus Lipps erinnert sich
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40 Jahre nach dem »Radikalenerlass« fordern Betroffene eine politische Auseinandersetzung
Heute vor 40 Jahren beschlossen die Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Willy Brandt den »Radikalenerlass«. Tausende Anwärter auf den öffentlichen Dienst wurden in der alten Bundesrepublik mit Berufsverbot belegt, Millionen überprüft. Nun haben sich Betroffene zusammengetan und fordern Entschädigung und eine vollständige Rehabilitierung.Mehr ...
WEHRMACHTRICHTER
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Eine Diskussion über die umstrittene Idee von extremistischen Rändern und warum sich Linke diesen Schuh anziehen
Die Auseinandersetzung um Extremismus hat sich unter der schwarz-gelben Bundesregierung und Familienministerin Kristina Schröder zugespitzt. Reden über Rechtsextremismus kommen kaum noch ohne gleichzeitige Abgrenzung von Linksextremismus aus, Projekte gegen Rechts müssen per Unterschrift unter eine »Extremismusklausel« den Verdacht ausräumen, mit »linken Staatsfeinden« zusammenzuarbeiten. Das alles folgt der umstrittenen Behauptung, dass sich das politische Spektrum an seinen Rändern wieder annähere. Wohin führt die Extremismusdebatte? Darüber diskutierte ND-Redakteurin Ines Wallrodt vor einigen Wochen beim Fest der Linken in Berlin mit dem Lehrer Michael Czaszkoczy, der von 2004 bis 2007 von Berufsverbot betroffen war, mit der LINKE-Abgeordneten in Sachsen Kerstin Köditz, mit dem Leiter der DGB-Grundsatzabteilung Konrad Klingenburg und mit Mathias Brodkorb, dem stellvertretenden SPD-Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern. Wir dokumentieren die Podiumsdiskussion stark gekürzt.Mehr ...
Gutachterin knöpfte sich die Medien vor, nahm einiges vor der Enquetekommission aber zurück
Eine Studie über die brandenburgische Medienlandschaft der Nachwendezeit hat in den vergangenen Tagen heftige Debatten ausgelöst. Gestern stellte die Autorin ihre Arbeit im Potsdamer Landtag vor und räumte Mängel ein.Mehr ...
Wolfgang Zimmermann ist Landessprecher der NRW-LINKEN und wohl demnächst Chef der Landtagsfraktion
Wolfgang Zimmermann ist kein Mann der lauten Töne. Unaufgeregt und trotzdem konsequent geht der Linkspolitiker seinen Weg, der ihn demnächst wohl in den nordrhein-westfälischen Landtag führen wird.Mehr ...
In den achtziger Jahren tobte in der DKP ein Richtungsstreit zwischen »Erneuerern« und »Bewahrern«, der 1989 seinen Höhepunkt erreichte.
Die DKP stand seit ihrer Gründung fest an der Seite von KPdSU und SED. Doch einige Parteikader begannen Anfang der achtziger Jahre die Entwicklungen im »Ostblock« zu hinterfragen. 1989 spitzte sich der parteiinterne Streit zu. Teil 43 der ND-Serie blickt zurück auf die Auseinandersetzung zwischen den »Erneuerern« und »Bewahrern«.Mehr ...
Michael Kober – ein Kommunist in Unterfranken
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In der Lausitz droht einem der letzten Zentren sorbischer Sprache und Kultur die Zerstörung
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ANTIKOMMUNISMUS
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KPD-Verbot: Linke lief gegen eine Wand der Rehabilitierungsgegner
Nach den Konservativen, die das Thema RAF wiederentdeckt hatten, werfe nun auch die Linkspartei »die Zeitmaschine« an, mokierte sich der Bündnisgrüne Wolfgang Wieland. Das war noch das Netteste, was die Antragsteller von der vereinigten Ablehnungsfront zu hören bekamen.Mehr ...
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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