Imelda Marrufo und Andrea Medina über die Frauenmorde im mexikanischen Ciudad Juárez
Seit über zwanzig Jahren werden an der Nordgrenze Mexikos Frauen gezielt ermordet. Mit steigender Tendenz: Allein 2010 wurden 304 Morde an Frauen gezählt, mehrere Tausend sind verschwunden. Angesichts der allgemeinen Straflosigkeit in Mexiko ist es nicht der Staat, sondern eine starke Frauenbewegung, die sich für Aufklärung einsetzt. Mit Imelda Marrufo (l.), Menschenrechtsaktivistin aus Ciudad Juárez, und der Anwältin Andrea Medina (r.) sprach für ND Georgina Fakunmoju.