Weinbau im Tessin kämpft mit Folgen des Gletscherschwunds
Als Kurt Wasmer von einem seiner Weinstöcke kommt, klingt sein Schimpfen nicht wütend, eher ein wenig resigniert. »Und seit heute haben wir dann auch noch die Reblaus. Die gab's hier seit 100 Jahren nicht mehr.« Ein weiteres Problem, denn davor kamen der Falsche und der Echte Mehltau, zudem andere Krankheiten (Viren, Bakterien). Seit einiger Zeit plagt sich der Tessiner Ökowinzer mit Schädlingen und Fäulnis herum, die es vorher so nicht gab.