Juristin Dina Meza: EU-Unterstützung für die Regierung Porfirio Lobo muss gestoppt werden
Die honduranische Rechtsanwältin Dina Meza erhielt im Dezember 2012 einen Preis von der Deutschen Botschaft für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschenrechte. Meza leitet das Internetnachrichtenforum »defensoresenlinea« sowie das Radioprogramm »Voces contra el Olvido« (Stimmen gegen das Vergessen) des renommierten Menschenrechtszentrums COFADEH. Mit ihr sprach für »nd« Kathrin Zeiske.Mehr ...
Feuer vermutlich nach Revolte ausgebrochen
Im mittelamerikanischen Honduras sind Dienstagnacht Hunderte Gefängnisinsassen bei einem Brand ums Leben gekommen oder verletzt worden. Ein Aufstand in der völlig überfüllten Anstalt könnte die Ursache sein.Mehr ...
Gestürzter Honduras-Präsident will wieder an die Macht, doch seine Unterstützer sind nicht einig
Fast zwei Jahre nach seinem Sturz durch einen Putsch kehrte der ehemalige honduranische Präsident José Manuel (Mel) Zelaya im Mai 2011 in seine Heimat zurück. Auf Vermittlung der Präsidenten Kolumbiens und Venezuelas hatte Zelaya mit der gegenwärtigen honduranischen Regierung einen Kompromiss geschlossen - das Abkommen von Cartagena. Danach soll die Widerstandsbewegung gegen den Putsch (Frente Nacional de Resistencia Popular - FNRP) als politische Partei an künftigen Wahlen teilnehmen können. Zelaya gründete daraufhin die Partei Freiheit und Wiederversöhnung (LIBRE), als deren Präsidentschaftskandidatin im Jahre 2013 Zelayas Frau, Xiomara Castro, antreten soll. Doch in der breit gefächerten Bewegung ist dies umstritten. Mit der FNRP-Aktivistin Betty Matamoros sprach für »nd« Kathrin Zeiske.Mehr ...
Ehemaliger Drogenfahnder und Präsidentschaftskandidat Alfredo Landaverde bei Attentat getötet
Der frühere Chef der honduranischen Anti-Drogenbehörde und ehemalige Präsidentschaftskandidat Alfredo Landaverde ist ermordet worden. Sein Tod ist ein wohl vorläufiger Höhepunkt der seit dem Putsch 2009 entfachten politischen Gewalt.Mehr ...
Nach der Schließung vieler Plantagen suchen die Arbeitervertretungen in Honduras nach einer neuen Strategie
Einst waren die Bananengewerkschaften in Mittelamerika ausgesprochen einflussreich. Doch in den letzten Dekaden ist nicht nur der Organisationsgrad zurückgegangen, auch wurden Plantagen geschlossen. Wie man der Krise der Betriebsgewerkschaften begegnen kann, ist derzeit ein prägendes Thema bei der Colsiba.Mehr ...
Regierung entsendet 600 Soldaten und Polizisten in den Norden
Seit dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya im Juni 2009 nimmt die offene Repression in Honduras zu. Auch die Wiederaufnahme des Landes in die Organisation Amerikanischer Staaten im Juni 2011 hat nichts daran geändert, dass Paramilitärs unbehelligt ihr Unwesen treiben können.Mehr ...
Massendemonstrationen gegen anhaltende Repression / Ex-Präsident Zelaya wirbt für neue Partei der Demokratiebewegung
Zehntausende Menschen haben in Honduras am Dienstag (Ortszeit) am zweiten Jahrestag des Putsches gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung unter dem damaligen Präsidenten Manuel Zelaya gegen die Folgen des Umsturzes protestiert.Mehr ...
Honduras: Wird die FNRP nach Rückkehr von Expräsident Zelaya zur Partei?
Mit der Rückkehr des Ex-Präsidenten José Manuel Zelaya hat die Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP) in Honduras ein Etappenziel erreicht. Nun steht allerdings die Frage im Raum, welche Rolle die Nationale Front des Volkswiderstands künftig in der Politik des Landes spielen kann. Wird sie sich zur Partei wandeln oder bleibt sie Bewegung – das ist die zentrale Frage, die derzeit in Honduras gestellt wird.Mehr ...
Honduras Expräsident kann zurückkehren
Honduras Staatschef Porfirio Lobo und sein Amtsvorgänger Manuel Zelaya haben ein Abkommen unterzeichnet, wonach der vor zwei Jahren gestürzte Zelaya in seine Heimat zurückkehren kann. Lobo hat sich zudem bereit erklärt, die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung zu ermöglichen.Mehr ...
Gewerkschafterin Gloria Garcia aus Honduras wirbt in Deutschland für fair produzierte Früchte
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Konflikt um Verfahren gegen gestürzten Präsidenten von Honduras
Organisationen der Demokratiebewegung in Honduras hoffen auf eine rasche Rückkehr des ehemaligen Präsidenten Manuel Zelaya, nachdem der Oberste Gerichtshof zu Wochenbeginn strafrechtliche Vorwürfe gegen den liberalen Politiker aus Verfahrensgründen fallen gelassen hat.Mehr ...
Neues Bildungsgesetz empört in Honduras Lehrer und Gewerkschafter
In Honduras' Bildungssystem gärt es. Die gewaltsamen Ausschreitungen der letzten Wochen und Monate sind nur der Höhepunkt eines zunehmenden Protestes gegen das neue Bildungsgesetz.Mehr ...
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft reagiert auf Protestkampagne
Die Protestkampagne »Honduras: 25 Morde für Palmöl mit Weltbank-Kredit« hat ihre Wirkung nicht verfehlt: Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) zahlt das Darlehen an die Dinant-Gruppe von Miguel Facussé Barjum nicht aus. Hintergrund ist ein blutiger Landkonflikt.Mehr ...
Militarisierung der Gesellschaft hat in Honduras seit dem Putsch 2009 deutlich zugenommen
Für die internationale Öffentlichkeit ist der Putsch gegen den linken honduranischen Präsidenten José Manuel Zelaya im Juni 2009 schon Geschichte. Für die sozialen Bewegungen in Honduras hat die Repression indes neue Dimensionen erreicht. Das gilt auch für Bajo Aguán im Norden.Mehr ...
Verfassungsreform in Honduras: Wiederwahl des Präsidenten möglich
Verkehrte Welt in Honduras: Vor gut eineinhalb Jahren stürzten konservative Kräfte, Unternehmer und Militärs den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya, weil er die Verfassung reformieren wollte. Nun haben die neuen Machthaber das gleiche Vorhaben im Schnellverfahren durchgesetzt.Mehr ...
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Deutsche Botschaft: Der Putsch muss aufgearbeitet werden, Lobo aber ist zu unterstützen
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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