Der Journalist Werner Sonne über deutsche Staatsräson, Israels Probleme, Antisemitismus und Antizionismus
Werner Sonne begann seine journalistische Laufbahn beim »Kölner Stadt-Anzeiger«, wechselte 1968 zum Westdeutschen Rundfunk und berichtete in den 80er Jahren als ARD-Auslandskorrespondent aus Washington und Warschau. Ab 1999 beim ARD-Hauptstadtstudio Berlin tätig, hat er alle Spitzenpolitiker des Landes interviewt. Auf der Leipziger Buchmesse stellt der im vergangenen Jahr in Rente gegangene, jedoch weiterhin aktive Publizist sein neues Buch vor: »Staatsräson? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet« (Propyläen, 256 S., geb., 19,99 €). Mit Werner Sonne sprach Karlen Vesper.