Kommentar von Markus Drescher
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Heiner Geißler über die menschenverachtende Diktatur des Finanzkapitals, eine willfährige Politik und die Notwendigkeit vernunftgeleiteten Widerstands
Heiner Geißler hat ein neues Buch geschrieben: »Sapere aude! Warum wir eine neue Aufklärung brauchen« (Ullstein, 157 S., geb., 16,99 €). Darin begründet der studierte Philosoph und Jurist (Jg. 1930), warum die Menschen das Vertrauen in die Politik verloren haben: weil die Politiker die Demokratie den Finanzmärkten auslieferten und eine intransparente Staatsbürokratie die Bürger bevormundet. Der CDU-Politiker und Mitglied von attac ruft uns alle mit Immanuel Kant auf: Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! Mit Dr. Heiner Geißler sprach Karlen Vesper.Mehr ...
»Kapitalismus Forever« - Wolfgang Pohrt, Protagonist der BRD-Altlinken, legt eine Kehrtwende hin
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US-Marxist Richard D. Wolff über die Systemkrise des Kapitalismus, seine historischen Ursachen und die Occupy-Bewegung
Die wirtschaftlichen Turbulenzen in den USA und Europa sollten nicht als Finanz- oder Schuldenkrise, sondern als Systemkrise des Kapitalismus verstanden werden, meint Prof. Richard D. Wolff, einer der bedeutendsten marxistischen Ökonomen in den USA. Der emeritierte Professor der University of Massachusetts in Amherst forschte vor allem zu Grundsatzfragen der ökonomischen Methodologie und der Klassenanalyse. Der 69-Jährige, der auch am Brecht-Forum in New York lehrte, hält die Occupy-Bewegung gerade in den USA für sehr bedeutend, denn erstmals seit Jahrzehnten stelle eine Massenbewegung den Kapitalismus insgesamt infrage. Im Mai erscheint sein neues Buch: »Occupy the Economy: Challenging Capitalism«. Mit Richard Wolff sprach nd-Autor Tomasz Konicz.Mehr ...
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Von Barbara Kirchner und Dietmar Dath
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Wirtschaftsethiker Peter Ulrich fordert die Abkehr vom Prinzip der Gewinnmaximierung
Von den Teilnehmern des 42. Weltwirtschaftsforums in Davos erhofft sich der Wirtschaftswissenschaftler Peter Ulrich (63) zumindest eine Beschäftigung mit dem Tagungsmotto: »Die große Transformation«. Der emeritierte Professor an der Universität St. Gallen zählte – unter anderem in seinem Buch »Zivilisierte Marktwirtschaft« – zu den ersten Kritikern an maßlosem Renditestreben, Bonus-Exzessen und Geschäftspraktiken der Finanzwirtschaft an und über der Grenze zur Kriminalität. Mit dem Begründer der integrativen Wirtschaftsethik sprach Urs Fitze.Mehr ...
Weltsozialforum in Porto Alegre diskutiert radikale und weniger radikale Alternativen
Parallel zum Weltwirtschaftsforum in Davos debattieren in Brasilien Globalisierungskritiker Alternativen zum Kapitalismus. Die Schlagworte heißen: Kampf gegen Armut und Hunger, mehr Umweltschutz und mehr soziale Gerechtigkeit.Mehr ...
Internationaler Kongress im mexikanischen Chiapas rund um die Ideen der Zapatisten
Vor 18 Jahren trat die Zapatistische Befreiungsbewegung aus Chiapas in Mexiko auf die Weltbühne. Ein internationaler Kongress debattierte aus diesem Anlass in San Cristóbal über Auswege aus Umweltzerstörung, Krieg und Kapitalismus - mit der Basisdemokratie der Zapatistas als Vorbild.Mehr ...
Der Autor Cory Doctorow befürchtet einen »Krieg gegen den Allzweck-Computer«
Auf der Software-Ebene lässt sich Kopierschutz nicht durchsetzen. Auch die Umerziehung der Nutzer scheiterte. Also sucht die Industrie nun hardware-basierte Lösungen für ihre Probleme: In der Analyse des Science-Fiction-Autoren Cory Doctorow (derzeit Gast auf dem 28. Chaos Communication Congress in Berlin) erscheinen eBook-Reader, hippe Smartphones und andere Spezialgeräte auf einmal in einem ganz anderen Licht.Mehr ...
Kapitalismuskritische Texte im Hausblatt des Kapitals:
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Der Kapitalismus und die Krisen
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Ein »Sachcomic« erklärt den Kapitalismus
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Von Harry Nick
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Das neue Buch von Sahra Wagenknecht
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
Preis: 9,90 €
Preis: 17,99 €
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