Vier polnische Soldaten weiter unter dem Vorwurf des Kriegsverbrechens in Afghanistan
Nicht nur das Massaker an 16 afghanischen Zivilisten, am Sonntag in der Provinz Kandahar von einem US-amerikanischen Scharfschützen angerichtet, rief in Polen den Fall Nangar Khel in Erinnerung.Mehr ...
Frisches Grün zum Totensonntag - an einer Harzer Landstraße dokumentiert jemand den Wahn von Krieg
Diesen Sonntag ist Totensonntag. Menschen richten Gräber ihrer Anverwandten her, decken sie mit Tannengrün. Friedhöfe sind ein Ort der Erinnerung, der Besinnung, sagt Pfarrer Oliver Meißner. Menschen denken an Menschen und über Menschen nach.Mehr ...
Ausstellung zum Überfall auf die UdSSR
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Frauen von Cervarolo erzählen vom NS-Massaker in ihrem Dorf
Wehrmachtssoldaten ermordeten 1944 im italienischen Cervarolo 24 Männer. Die Frauen haben überlebt und das Dorf wieder aufgebaut. Darüber sprechen sie heute mit Besuchern. Die Anfang Juli verurteilten Täter schweigen weiter.Mehr ...
Sächsisches Forschungsprojekt identifiziert tote sowjetische Kriegsgefangene
In einem Wald bei Altenburg wurden kürzlich Gebeine entdeckt. Sächsische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass dort ab 1941 mindestens 110 sowjetische Kriegsgefangene begraben wurden. In einer bemerkenswerten Datenbank finden sich sogar ihre Namen.Mehr ...
Vor 65 Jahren wurden die Urteile im Prozess gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher verkündet
Der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands folgten massenweise Verhaftungen und Internierungen der Angehörigen der NS-Funktionseliten. Ihnen drohten Anklage, Verurteilung und das berufliche Aus. Dies jedenfalls sah das alliierte Deutschlandprojekt von Faschismus- sowie Militarismusüberwindung und Demokratisierung vor.Mehr ...
Libyscher Generalstaatsanwalt wirft westlicher Allianz Kriegsverbrechen und Aggression vor
Seit Beginn der NATO-Luftangriffe gegen Libyen am 31. März sind nach amtlichen libyschen Angaben mehr als 1000 Zivilisten getötet und 4500 weitere verletzt worden.Mehr ...
Der Volksentscheid in Sachsen zur Enteignung der Kriegs- und Naziverbrecher
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Untersuchung von Kriegsverbrechen gefordert
Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse befand sich beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, als seine Regierung Mitte dieser Woche vom britischen Außenministerium aufgefordert wurde, Verbrechen zu untersuchen, die im Jahre 2009 in der Endphase des Bürgerkrieges in dem Inselstaat begangen wurden.Mehr ...
Um Ratko Mladic wurde neu gewürfelt
General a. D. Ratko Mladic musste am Freitagmittag zum zweiten Mal vor Gericht. Eine erste Befragung am Donnerstagabend war abgebrochen worden. Der mutmaßliche Massenmörder war zu schwach, doch immerhin kräftig genug, einen seiner Bewacher anzuherrschen: »Mach Platz – ich will mich setzen!«Mehr ...
Der frühere bosnisch-serbische General wurde nach jahrelanger Flucht in Serbien festgenommen
Ratko Mladic droht nach seiner Verhaftung ein Verfahren vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Als Gegenleistung für die Ergreifung des Ex-Generals hofft Serbiens Präsident Boris Tadic auf den baldigen EU-Beitritt seines Landes.Mehr ...
Verurteilter SS-Mörder wird nicht an Niederlande ausgeliefert – der »Führer« hält die Hand über ihn
Weil Klaas Carel Faber, ein in den Niederlanden verurteilter SS-Mörder, keine Auslieferung wünscht, kann er weiter unbehelligt im bayerischen Ingolstadt leben. Das entschied die Münchner Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch.Mehr ...
In Deutschland lebende ruandische Milizenchefs vor Gericht
Zwei Männer sind angeklagt, als Anführer der Hutu-Miliz FDLR von Deutschland aus Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kongo befehligt zu haben. Beide lebten über Jahre unauffällig in Deutschland.Mehr ...
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Erstes Urteil des Kambodscha-Sondertribunals enttäuscht Mitglieder von Opferverbänden
Kaing Guek Eav alias Duch, der ehemalige Chef des Folter- und Exekutionsgefängnisses S-21 (Tuol Sleng) im »Demokratischen Kampuchea« Pol Pots (1975-79), wurde am Montag vom Sondertribunal bei Phnom Penh wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und schwerer Kriegsverbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt. Überlebende der Schreckensherrschaft zeigten sich enttäuscht.Mehr ...
Freispruch des früheren Kosovo-Premiers Haradinaj wurde vom Tribunal aufgehoben
Die Zeugen hatten Angst. Der Ankläger brachte sie nicht dazu, über mutmaßliche Gräueltaten des Ex-Kommandeurs der Kosovo-Untergrundarmee UCK, Ramush Haradinaj, auszusagen: Freispruch mangels Beweisen. Doch nun wird der Kriegsverbrecherprozess neu aufgerollt.Mehr ...
Washington (AFP/ND). Das Weiße Haus hat ein im Internet veröffentlichtes Video der US-Armee von einem Hubschrauberangriff auf eine Gruppe Iraker im Jahr 2007 als »schockierend« bezeichnet. Er könne nicht sagen, ob Präsident Barack Obama das Video schon gesehen habe, sagte sein Sprecher Robert Gibbs in Washington. Die Bilder von dem Blutbad, bei dem auch zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters ums Leben kamen, seien jedoch »schockierend und sehr tragisch«. Gibbs stellte zugleich klar, dass das US-Militär alles dafür tue, um die Sicherheit von Zivilisten und insbesondere die von Reportern in Gefahrengebieten zu gewährleisten.Mehr ...
Bayerisches Mittenwald weiht Denkmal ein
Im oberbayerischen Mittenwald ist am Sonntag ein Mahnmal gegen die Kriegsverbrechen von Gebirgsjägern der Wehrmacht eingeweiht worden.Mehr ...
Regisseur Michael Verhoeven (Foto: dpa) wurde in eine Künstlerdynastie hineingeboren. Er studierte Medizin, entschied sich dann aber doch für die Regiekarriere. 1970 sorgte sein Film »o.k.« für den Abbruch der Berlinale. Basierend auf wahren Ereignissen aus dem Vietnamkrieg, schildert er, wie Soldaten im Bayerischen Wald ein Mädchen vergewaltigen, dem sie zufällig begegnen. Nur einer der Soldaten versucht, bei dem Kriegsverbrechen nicht mitzumachen. Seine spätere Anzeige wird von seinen Vorgesetzten nicht verfolgt.Mehr ...
Tschetschene erschoss Soldaten und wollte Asyl
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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