Juntachef Ríos Montt droht nach 30 Jahren ein Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit
José Efraín Ríos Montt gilt als das Symbol für die Gräueltaten des guatemaltekischen Staates während der jahrzehntelangen Militärdiktatur, der in dem kleinen zentralamerikanischen Land geschätzte 200 000 Menschen zum Opfer fielen. Nun, fast genau dreißig Jahre später, soll Ríos Montt endlich der Prozess gemacht werden.Mehr ...
Türkische Gerichtsmedizinerin Sebnem Korur Fincanci über Kampf gegen staatliche Folter
Sebnem Korur Fincancı ist Gerichtsmedizinerin und Professorin an der Universität Istanbul. Die 54-jährige Türkin hat sich seit den 80ern mit staatlicher Folter beschäftigt und sich für eine objektive Gerichtsmedizin eingesetzt. 2011 wurde sie mit dem ersten International Medical Peace Award ausgezeichnet. Über ihren Kampf gegen Folter sprach mit ihr Thomas Mell.Mehr ...
Polnische Medien spekulieren über die plötzliche Sorge um Menschenrechte in der Ukraine
Was da eigentlich gespielt werde, möchten Polens Medien mit Blick auf die Vorgänge um die Ukraine wissen.Mehr ...
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte hält Strafbarkeit von Inzest für legitim
Wegen einer Liebesbeziehung zu seiner Schwester, aus der vier Kinder hervorgingen, musste ein heute 35-jähriger Leipziger ins Gefängnis. Er klagte vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), und dieser entschied, dass die Europäische Menschenrechtskonvention dadurch nicht verletzt worden sei.Mehr ...
Juristin Dina Meza: EU-Unterstützung für die Regierung Porfirio Lobo muss gestoppt werden
Die honduranische Rechtsanwältin Dina Meza erhielt im Dezember 2012 einen Preis von der Deutschen Botschaft für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschenrechte. Meza leitet das Internetnachrichtenforum »defensoresenlinea« sowie das Radioprogramm »Voces contra el Olvido« (Stimmen gegen das Vergessen) des renommierten Menschenrechtszentrums COFADEH. Mit ihr sprach für »nd« Kathrin Zeiske.Mehr ...
Deutsche Konzerne pfeifen auf Menschenrechte
Der globale Waffenhandel boomt, belegt das Friedensforschungsinstitut SIPRI. In den vergangenen fünf Jahren erhöhte sich das Volumen im Vergleich zum Zeitraum 2002 bis 2006 um 24 Prozent. Deutschlands Export wuchs um 37 Prozent. Damit liegt das Land mit 9 Prozent Weltmarktanteil weiter auf Platz drei hinter den USA (30) und Russland (24).Mehr ...
Globaler Waffenhandel wuchs um 24 Prozent / Deutschland drittgrößter Exporteur
Der weltweite Waffenhandel wuchs in den vergangenen fünf Jahren um fast ein Viertel, so das Friedensforschungsinstitut SIPRI in einem am Montag vorgelegten Report. Deutschland ist der drittgrößte Exporteur.Mehr ...
Standpunkt von Olaf Standke
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Löning: Enormer außenpolitischer Schaden
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Syriens Opposition lastet Bombenterror in Aleppo dem Assad-Regime an
In Syrien spitzt sich die Lage weiter zu. Bei Bombenanschlägen in Aleppo starben mindestens 25 Menschen. Die Protesthochburg Homs liegt seit einer Woche unter Dauerbeschuss.Mehr ...
In China spielt die Kanzlerin die Menschenrechtlerin. Doch geht es um die Sicherung von Konzerngewinnen
Viele von der Weltwirtschaft benötigte Rohstoffvorkommen finden sich in China. Der Konflikt darum nimmt zu.Mehr ...
Menschenrechtsaktivisten organisierten Hilfslieferungen
Hunderte Menschenrechtsaktivisten sind am Donnerstag vorerst damit gescheitert, von der Türkei und von Jordanien aus Hilfslieferungen über die Grenze nach Syrien zu bringen.Mehr ...
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Menschenrechtler, Friedensbewegte und Studierende geraten in Mexiko unter Beschuss
Die Eskalation der Gewalt in Mexiko hält an. Immer mehr unbewaffnete Zivilisten geraten zwischen die Fronten, vor allem Menschenrechtler und Friedensaktivisten - zuletzt starben zwei Studenten bei einer Demonstration im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero durch Polizeigewalt.Mehr ...
EU-Parlament nahm Entschließung an
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Bericht der UNO-Menschenrechtskommissarin im Sicherheitsrat debattiert
Der französische UN-Botschafter Gérard Araud hat den UN-Sicherheitsrat für die anhaltende Gewalt in Syrien »moralisch verantwortlich« gemacht. Es sei skandalös, dass das Gremium aufgrund des Widerstands einiger Mitglieder nicht dazu in der Lage sei, mit einer Resolution Druck auf die syrischen Behörden auszuüben, sagte Araud am Montag.Mehr ...
Kommentar von Roland Etzel
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UN-Menschenrechtskommissarin Pillay soll Untersuchungen einleiten
Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Donnerstag eine Unterrichtung des UN-Sicherheitsrats zur Menschenrechtslage in Syrien beantragt. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay soll über die Niederschlagung der Protestbewegung durch die syrische Führung um Staatschef Assad Auskunft geben.Mehr ...
Der Politikwissenschaftler Wolf-Dieter Narr über den Ursprung der Menschenrechte und den Umgang mit ihnen
Wolf-Dieter Narr engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich der Flüchtlingspolitik, der Gefangenenarbeit, der Antipsychiatrie und einer demokratisch begründeten, nicht restriktiven Praxis des Demonstrationsrechts. Von 1971 bis 2002 lehrte er als Professor für empirische Theorie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Mit dem Politikwissenschaftler sprachen Henrik Lebuhn und Niels Seibert.Mehr ...
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Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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