Moskau hat seinen ersten Radweg, doch der wird als illegaler Parkplatz genutzt
»Wir wollten das Beste und heraus kam dabei das übliche.« Das inzwischen geflügelte Wort von Expremier Wiktor Tschernomyrdin, der im November verstarb, gilt auch für Moskaus ersten Radweg, der letzte Woche – pünktlich zum Stadtjubiläum – seiner Bestimmung übergeben wurde. Theoretisch jedenfalls. Praktisch ist die mehrere Kilometer lange Trasse im Südwesten der russischen Hauptstadt das, was sie auch bisher war: ein illegaler Parkplatz für Anlieger.