Stuttgarter Opposition kritisiert Aktien-Deal
Verfassungsmissbrauch werfen SPD und Grüne in Baden-Württemberg der CDU-FDP-Regierung vor und haben deswegen nun Klage am Landesverfassungsgericht eingereicht. Ihr Vorwurf: Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hätte den Landtag informieren und fragen müssen, bevor das Land für etwa fünf Milliarden Euro Aktien der EnBW kaufen durfte. Stattdessen sei das Parlament systematisch umgangen worden. Zudem verstrickte sich die Landesregierung nach dem Aktien-Deal in Widersprüche, die laut SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid nur eine Schlussfolgerung zulassen: »Mappus hat gelogen.«