Marokko und EU handeln mit »Konflikt-Tomaten«
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Mit dem Goldenen Bären wurde „Cesare deve morire“ von Paolo und Vittorio Taviani ausgezeichnet. Die Berlinale begann dieses Jahr mit einer Kostümrevolution mit dem Film „Königlich kulinarisch!“ von Benoît Jacquot über das Verhalten der Königin Marie-Antoinette und des Hofs im Schloss Versailles bei den Unruhen im Juli 1789. Jedoch hatte die 62. Berlinale eher zeitgenössischen Revolten einen besonderen Platz bei der Programmation reserviert: Viele Produktionen waren dem arabischen Frühling, den Empörten oder der Euro-Krise gewidmet.Mehr ...
Der spanische Schauspieler Javier Bardem schafft internationale Aufmerksamkeit auf die Lage der Saharauis dank seinem bemerkenswerten Dokumentarfilm „Hijos de las nubes, La última colonia“ (Söhne der Wolken, die letzte Kolonie).Mehr ...
Soll sie lieber im Flüchtlingslager mitten in der Wüste bei ihrer gehbehinderten Schwester bleiben oder wieder nach Spanien zu ihren Freunden fahren? Die Frage beschäftigt Fatimetu, als sie nach 16 Jahren, kurz nach dem Tod ihrer Mutter, in das Camp zurückkehrt, in dem sie zur Welt gekommen ist.Mehr ...
Jugend der besetzten Westsahara drängt zum bewaffneten Widerstandskampf
Omar Hassena Ahreyem (29) vertrat auf dem jüngsten Kongress der sahrauischen Befreiungsbewegung Frente Polisario die Jugendorganisation UJSARIO. Der Kongress beschloss nach langer Debatte, weiter über eine friedliche Lösung des Konflikts um die marokkanisch besetzte Westsahara zu verhandeln. Militante Vertreter der Jugendbewegung hatten dagegen die Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfes gefordert. Über deren Beweggründe sprach Martin Lejeune mit Omar Hassena Ahreyem.Mehr ...
Deutschland stimmt dem Abkommen der EU mit Marokko zur Plünderung der Westsahara erneut zu
Die Bundesregierung bleibt sich in Sachen Westsahara treu. Auch das jüngste Fischereiabkommen zwischen Marokko und der EU findet die Zustimmung von Berlin, obwohl wesentliche Teile der Fischgründe vor der Küste der Westsahara liegen, einem Gebiet, das Marokko widerrechtlich besetzt hält.Mehr ...
Heike Hänsel, LINKE, über den Westsahara-Konflikt und deutsche Politik / Hänsel ist entwicklungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE
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Nur Hilfsorganisationen und Gewerkschaften kritisieren die Besatzungspolitik Marokkos
In mehreren europäischen Hauptstädten hat die Eskalation in der marokkanisch besetzten Westsahara heftige Proteste ausgelöst. Die EU schweigt und Marokko erfreut sich französischer und spanischer Unterstützung.Mehr ...
Fragen nach Todesschüssen in der Westsahara
Nach den tödlichen Schüssen marokkanischer Gendarmen auf einen 14 Jahre alten Sahraoui in der besetzten Westsahara hat Amnesty International (AI) von den Behörden des Königreichs eine bedingungslose Offenlegung der Umstände gefordert.Mehr ...
Schweizer Parlamentarier protestieren gegen Phosphatkäufe aus besetztem Gebiet
Am 10. September lief das deutsche Frachtschiff »Christine O« mit einer Ladung Phosphat aus der marokkanisch besetzten Westsahara im Hafen von Risdon/Hobart auf der australischen Insel Tasmanien ein. Bereits vor Wochen war die »Christine O« der internationalen zivilgesellschaftlichen Organisation »Western Sahara Resource Watch« aufgefallen, als sie von Al-Ayoun in der Westsahara Kurs auf Tasmanien nahm.Mehr ...
MINURSO soll weiter über Status quo wachen
Der UN-Sicherheitsrat wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende April auslaufende Mandat der UN-Mission MINURSO verlängern. Eine Lösung des Westsahara-Konflikts bleibt hingegen extrem unwahrscheinlich.Mehr ...
Aminatou Haidar seit mehr als 30 Tagen im Hungerstreik
Seit mehr als vier Wochen befindet sich die Bürgerrechtlerin Aminatou Haidar auf dem Flughafen der Kana-reninsel Lanzarote in einem Hungerstreik. Sie will damit die Rückkehr in ihre Heimat – die von Marokko besetzte Westsahara – erreichen.Mehr ...
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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