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Linkspartei verliert in Umfrage deutlich

Bundestagswahl in Brandenburg: CDU würde stärkste Kraft bleiben, SPD büßt nur gering ein, Rechtsaußenpartei AfD bei 15 Prozent

Berlin. Die Linkspartei dürfte nach einer neuen Umfrage bei der Bundestagswahl in Brandenburg deutlich schlechter abschneiden als noch 2013. Würde bereits jetzt gewählt, käme die Linke auf 15 Prozent, 2013 waren es noch 22,4 Prozent, heißt es in einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des rbb-Magazins »Brandenburg aktuell«.

Die CDU bliebe dagegen mit 35 Prozent stärkste Kraft - vor knapp vier Jahren waren es 35,6 Prozent. Die SPD würde bei 24 Prozent landen und damit leicht verlieren (2013: 26,6 Prozent). Deutlich zulegen würde die AfD, die damals bundesweit an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war. Sie käme laut Umfrage in Brandenburg auf 15 Prozent.

Bei einer Direktwahl würden laut Umfrage rund 50 Prozent der Wahlberechtigten in Brandenburg Angela Merkel wählen, nur 23 Prozent den SPD-Kandidaten Martin Schulz. Die landespolitische Stimmung unterscheidet sich laut Umfrage stark von der bundespolitischen. Bei einer Landtagswahl käme die SPD aktuell mit 28 Prozent auf Platz eins. Das wäre allerdings der niedrigste Wert seit Bestehen der regelmäßigen Umfrage 2004. Die CDU erhielte 25 Prozent, die Linke 18 Prozent, die AfD 15 Prozent und die Grünen 6 Prozent. dpa/nd