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Leipziger Buchpreis an Esther Kinsky

Die Schriftstellerin erhält die Auszeichnung für ihr Werk »Hain«

Leipzig. Esther Kinsky hat den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen. Die Jury zeichnete am Donnerstag in der Kategorie Belletristik ihr Buch »Hain. Geländeroman« (Suhrkamp Verlag) aus. Weitere Preisträger sind der Historiker Karl Schlögel in der Sparte Sachbuch/Essayistik sowie Sabine Stöhr und Juri Durkot in der Sparte Übersetzung.

Kinsky erzählt von italienischen Reisen, bei denen sich Landschaftsmeditation und Kindheitserinnerungen vereinen. Karl Schlögel erhielt den Sachbuchpreis für »Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt«. Die Auszeichnung für die beste Übersetzung erhielten Sabine Stöhr und Juri Durkot für die Übertragung des Romans »Internat« von Serhij Zhadan aus dem Ukrainischen (Suhrkamp).

Der Preis der Leipziger Buchmesse zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Er ist mit 60 000 Euro dotiert. Für den Sieg gibt es in jeder Kategorie 15 000 Euro, die fünf Nominierten in jeder Sparte erhalten jeweils 1000 Euro. dpa/nd