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Junge Juden und Muslime erinnern in Auschwitz an Holocaust

Oswiecim. Junge Juden und muslimische Migranten haben am Donnerstag gemeinsam im größten ehemaligen deutschen Konzentrationslager Auschwitz der Holocaust-Opfer gedacht. »Wir versprechen, dass wir uns mit unserer Kraft des Glaubens, gemeinsam für das «Nie wieder Auschwitz» einsetzen werden«, sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland bei der interreligiösen Zeremonie.

Die interreligiöse Feier fand im Rahmen einer Bildungsreise für 25 Teilnehmer - junge Juden sowie syrische und irakische Flüchtlinge - statt. Auch die Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins und Thüringens, Daniel Günther (CDU) und Bodo Ramelow (LINKE), waren nach Auschwitz gereist. Sie legten an der Todeswand, an der Tausende Häftlinge erschossen wurden, Kränze nieder. dpa/nd