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COPD-Risiko steigt mit frühem Passiv-Rauchen

Atlanta. Wer in der Kindheit passiv mitraucht und als Erwachsener selbst nicht raucht, hat ein um 42 Prozent erhöhtes Risiko, an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) zu sterben. Auch das Risiko für einen Tod durch ischämische Herzerkrankungen ist um 27 Prozent erhöht, wie eine Studie von Forschern der American Cancer Society ergab. Analysiert wurden Daten von 70 900 Nie-Rauchern, die als Heranwachsende 16 bis 18 Jahre lang wöchentlich mehr als zehn Stunden Zigarettenrauch ausgesetzt waren. Passiv-Rauch führe vermutlich schon früh zu ersten Lungenschäden, die später zu einer COPD werden können. nd