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Verheiratete Menschen seltener mangelernährt

Erlangen. Von Mangelernährung im Alter sind besonders Unverheiratete und getrennt oder geschieden lebende Menschen betroffen, während verheiratete und verwitwete Männer und Frauen besser für sich sorgen. Das haben Forscher der Universität Nürnberg-Erlangen herausgefunden. Insgesamt untersuchten sie den Einfluss von 23 Variablen - von Kaubeschwerden über kognitive Beeinträchtigungen, Einsamkeit und Depression bis hin zu einem Umzug in ein Pflegeheim. Keinen Einfluss hatte Appetitlosigkeit, die oft als wesentliche Ursache von Mangelernährung gilt. Erfasst wurden die Daten von fast 5000 Menschen im Alter zwischen 72 und 85 Jahren, die in Privathaushalten in Deutschland, Irland, den Niederlanden und Neuseeland leben. nd