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Aufstehen gegen Rassismus fordern viele mit Blick auf die Ereignisse in Chemnitz. Eine Kampagne mit diesem Namen steht gleichzeitig auf gegen Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiziganismus. Man müsse aufstehen gegen Rechts, sagen deutsche Spitzenpolitiker und die Zivilgesellschaft. Während so gut wie alle jeden Morgen früher oder später, allein oder mit den Liebsten aufstehen, freut sich Sahra Wagenknecht, dass über 100 000 mit ihr aufstehen. Kritiker äußerten jedoch, dass Aufstehen nicht ausreiche, wenn es an Bewegung mangele. Überraschend hat sich die Weltgesundheitsorganisation in die Diskussion eingeschaltet: Den Deutschen fehle es an Bewegung, gab die Organisation bekannt, genauer: mehr als jedem Dritten. Die Zahl derer, die sich zu wenig bewegen, sei zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen, also etwa um die verbliebene SPD-Wählerschaft. Auch für die gilt: mindestens 150 Minuten in der Woche spazieren gehen. rst